Zerstörungsfreie Entfernung von O-Ringen

Was man so alles ins Wasser trägt (und die meisten von uns auch wieder zurück)
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Submatx

Re: Zerstörungsfreie Entfernung von O-Ringen

Beitrag von Submatx »

Verflixt, eigentlich wollte ich auf die O-Ring Frage antworten.
Man bekommt O-Ringe zerstörungsfrei raus! Aber nicht mit dem Zahnarzt "Häkchen"
Sondern mit dem Werkzeug, mit dem Amalgamplomben gestopft werden, das hat vorne eine kleine Kugel. Diese Kugel muss gefettet werden, damait man sie leicht unter den O-Ring bekommt.

Zur Wiederverwendung: O-Ringe sind besser als ihr Ruf. Ich gucke mir jeden ausgebauten O-Ring unter meinem Zeiss-Binokular mit bis zu 40-facher Vergößerung an, zur Not geht auch ein Fernglas als Lupe. Dabei fällt folgendes auf:
Einige O-Ringe sehen besser als als neue, weil sie sich "eingelaufen" haben. Neue haben oft einen Grat, der gelegentlich Fussel absondern kann. Einige haben Quetsch- und Scherstellen, die eine Dichtfunktion beeinträchtigen können, oder deren Abfusselungen woanders Probleme machen können. Raus damit!
Ein Problem ist der Einbau. Es lässt sich denken, dass das Rüberziehen über ein zackiges Gewinde den O-Ring nicht zwangsläufig erfreut, dito über scharfe Kanten, um ihn in eine Nut zu bekommen.
Ich verwende daher grundsätzlich selbst gedrehte Überschieb-Passhülsen aus poliertem Messing, die ich über das Gewinde oder Stutzen tue, auf denen der O-Ring dann nur leicht gedehnt an seinen Sitz gleitet.

Ein O-Ring, der etwas eckig im Querschnitt geworden ist, ist deswegen noch lange nicht kaputt. Er hat ein Erholungsvermögen und man kann ihn wieder rund kneten, aber warum... er wird durch Einbausituation oder Betriebsdruck ja doch wieder eckig. Dräger baut deshalb bei modernen Druckminderern gleich eckige Ringe ein, sogennante Quad-Ringe.
Soweit aus dem OP.
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Submatx

Re: Zerstörungsfreie Entfernung von O-Ringen

Beitrag von Submatx »

Ganz Kurz: It's möglicherweise a feature. Dieses Blubbern wurde schon öfter beschrieben, allerdings wimre der ersten Stufe zugeschrieben. Um ne "Notfüllung" zu bekommen. Aus dem Grund sind ja auch die Düsen doppelt bestückt.
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tauchsieder

Re: Zerstörungsfreie Entfernung von O-Ringen

Beitrag von tauchsieder »

Ach, jetzt bist du mir mit deinem Beitrag dazwischen gekommen.
Ich hatte nämlich meinen Beitrag eben gelöscht, um ihn als PN an dich wieder einzustellen, weil er für die Allgemeinheit vielleicht etwas zu speziell ist.

Also hier nochmal das Original:
Submatx hat geschrieben:Das Dolphin läuft original mit 16,8 bar Absolutdruck. Darauf sind die Düsen und die Rückstellfeder des Bedarfsventils eingestellt.
Ich habe ein seltsames Phänomen: Ganz gleich ob ich den Drägerautomaten oder den modifizierten Apeks [z.Z.d. Messung 16,0 bar] an die Bypass-Dose anschließe - sie blubbert an der zweiten Stufe (aus dem Loch unter dem Hebelchen) ganz leicht ab. Nicht viel, aber das System verliert durch sie Druck. Wohlgemerkt, ich meine nicht die Bypass-Düse (das Abblasen ist ja gewissermaßen deren einzige Funktion) sondern die 2. Stufe. Soll das so sein oder muß ich da was verstellen? Ich habe das Gerät vor einigen Monaten (mit Dräger Automaten) getaucht, konnte natürlich ein dermaßen schwaches Geräusch nicht hören. Ich habe mich nur gewundert, daß ich rechnerisch mehr Zeit hätte haben müssen.
Übrigens blubbert das Ding auch dann ab, wenn ich den Druck der 1. Stufe auf 9 bar heruntersetze.

Gruß: Rainer
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LAR-Addict

Re: Zerstörungsfreie Entfernung von O-Ringen

Beitrag von LAR-Addict »

Norm,alerweise ist da alles dicht! Wenns das denn nun nicht ist solltest Du dir das mal anschauen. Ist recht simpel zu zerlegen das ganze. Vielleicht ist der dichtsitz beschädigt oder irgendwas hängt drinne?

Die Düsen machen wie schon geschrieben gerne mal geräusche wenn einer der beiden einsätze dicht ist!




tauchsieder hat geschrieben:Ach, jetzt bist du mir mit deinem Beitrag dazwischen gekommen.
Ich hatte nämlich meinen Beitrag eben gelöscht, um ihn als PN an dich wieder einzustellen, weil er für die Allgemeinheit vielleicht etwas zu speziell ist.

Also hier nochmal das Original:
Submatx hat geschrieben:Das Dolphin läuft original mit 16,8 bar Absolutdruck. Darauf sind die Düsen und die Rückstellfeder des Bedarfsventils eingestellt.
Ich habe ein seltsames Phänomen: Ganz gleich ob ich den Drägerautomaten oder den modifizierten Apeks [z.Z.d. Messung 16,0 bar] an die Bypass-Dose anschließe - sie blubbert an der zweiten Stufe (aus dem Loch unter dem Hebelchen) ganz leicht ab. Nicht viel, aber das System verliert durch sie Druck. Wohlgemerkt, ich meine nicht die Bypass-Düse (das Abblasen ist ja gewissermaßen deren einzige Funktion) sondern die 2. Stufe. Soll das so sein oder muß ich da was verstellen? Ich habe das Gerät vor einigen Monaten (mit Dräger Automaten) getaucht, konnte natürlich ein dermaßen schwaches Geräusch nicht hören. Ich habe mich nur gewundert, daß ich rechnerisch mehr Zeit hätte haben müssen.
Übrigens blubbert das Ding auch dann ab, wenn ich den Druck der 1. Stufe auf 9 bar heruntersetze.

Gruß: Rainer
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Submatx

Re: Zerstörungsfreie Entfernung von O-Ringen

Beitrag von Submatx »

Die ertse Stufe soll angeblich immer leicht abblasen. Ich hab das aber weder verifiziert noch kann ich es anhand der Konstruktionszeichnung nachvollziehen. Wurde mal bei Draeger gesagt, angeblich. Aber die haben ja auch erzählt, man dürfe das Atlantis nicht mit ins Ausland nehmen, wg. Kriegswaffenkontrollgesetz, kein LAR 5 privat besitzen und ähnlichen Unsinn.
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tauchsieder

Re: Zerstörungsfreie Entfernung von O-Ringen

Beitrag von tauchsieder »

Sicher ist es nicht SEHR schlimm: Denn wenn ich 17,5 bar auf die 2. Stufe gebe (natürlich ohne Bypass), dann perlt die 2. Stufe recht gemächlich in das Einatemsystem ab. Die erste Stufe wird nach Schließen des DTG-Ventils durch diese Undichtigkeit nach etwa 7 bis 8 min drucklos.
So wenig Zusatzgas ins Einatemsystem dürfte vermutlich weit innerhalb der Meßungenauigkeit der Bypass-Düse liegen.
Und da durch die 2. Stufe und den Bypass Gas mit identischer Zusammensetzung kommt, dürfte das Ganze unkritisch sein.

Trotzdem werde ich die 2. Stufe mal zerlegen.
Der Revisionssatz (nur für 2. Stufe und Bypassgehäuse!) kostet 76 Tacken - für die 3 g Gewicht fast soviel wie für Gold. :o

Gruß: Rainer
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Stalli

Re: Zerstörungsfreie Entfernung von O-Ringen

Beitrag von Stalli »

Moin,

da stimme ich Tommy zu. Haben damit schon unsere Erfahrungen gemacht :lol:

Gruß Stalli
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LAR-Addict

Re: Zerstörungsfreie Entfernung von O-Ringen

Beitrag von LAR-Addict »

in der regel braucht man da keinen satz! Wenn nur den schliessbolzen! Der rest ist din kram! In der regel muss es nur mal gereinigt und eingestellt werden!

Schraub mal den deckel runter und schau ob der ventilhebel spiel hat oder nicht! Minimales spiel ist soll. Ich könnte mir vorstellen das er zu stramm ist.
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Submatx

Re: Zerstörungsfreie Entfernung von O-Ringen

Beitrag von Submatx »

LAR-Addict hat geschrieben:in der regel braucht man da keinen satz! Wenn nur den schliessbolzen! Der rest ist din kram! In der regel muss es nur mal gereinigt und eingestellt werden!

Schraub mal den deckel runter und schau ob der ventilhebel spiel hat oder nicht! Minimales spiel ist soll. Ich könnte mir vorstellen das er zu stramm ist.
Genua!