Entwurf für neuen Kreisel

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Nitrogenius

Re: Entwurf für einen neuen Baumarkt-Kreisel

Beitrag von Nitrogenius »

Onkel POM hat geschrieben:Den pPO2 bekomme ich auch so schnell runter. Wenn was mit der O2-Zufihr schief geht, drehe ich sie zu und dosiere manuell (wie das Diluent). Woanders wäre der Nachteil, dass sich das Diluent nicht schnell und gut genug mit dem Loop-Gas vermischt. Die Stelle hat also schon ihre Gründe, denn zwei Zudosierpunkte pro Gas wären m.E. Unsinn und verkomplizieren das Gerät nur. ;)
Meinte auch keine zwei Einspeisepunkte pro Gas sondern einen pro Gas aber eben an unterschiedlichen Stellen.
Wenn bei Deinem derzeitigen Aufbau dein Sensor einen zu hohen PO2 misst dann brauchts Du erstmal ein bis drei Atemzüge bis Du wieder "Normalwert" Gas atmest. Ich weiß Du schätzt das Risiko welches aus Sauerstoffspitzen resultiert wesentlich anders ein als ich. Trotzdem ist es ein Risiko welches sich mit einer relativ einfachen Maßnahme (in der Planungsphase) weiter minimieren lässt. Schon die Diluent-Einspeisung an die Einatemseite zu setzen würde hierbei helfen. Verkompkliziert wird dabei m.E. nichts. Hängt natürlich dann ein bißchen von der Schlauchführung ab, doch das wirst Du schon hinkriegen, oder? ;)
Weshalb sich das Diluent schnell mit dem Loopgas vermischen muss/soll ist mir unklar. M.E. ist dieser Punkt aus praktischer Sicht total Latte beziehungsweise in näherer Betrachtungsweise ist das gegenteil vorteilhaft..
Fall SCR mit Gaswechsel: Für den Gaswechsel muss mehrmals komplett gespült werden --> die Durchmischung ist in jedem Fall gewährleistet.
Fall SCR mit Bailout: Du machst Bailout, willst also ein definiertes Gas atmen, da ist eine schlechtere Durchmischung von Vorteil denn Du bist länger auf dem definierten Frischen B/O Gas bevor die Mischung erfolgt
Fälle CCR: Hypoxie + Hyperkapnie.. In beiden Fällen willst Du schnellstmöglich ein definiertes gesundes und frisches Gas atmen. Auch hier ist eine spätere Mischung des Diluent nur vorteilhaft
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Onkel POM

Re: Entwurf für einen neuen Baumarkt-Kreisel

Beitrag von Onkel POM »

Dann habe ich dich falsch verstanden. Verkompliziert würde das Gerät nur, wenn man je zwei Einspeisungspunkte pro Gas hätte. Dein Inspi hat nämlich zwei Einspeisungspunkte für das Diluent. Einen vom Magnetventil und einen vom ADV.

Speist man ein Gas in der Einatemlunge ein, wird es folglich auch gleich so veratmet. Das hat m.E. nur in Notsituationen einen Vorteil.

Bei einer Zudosierung in der Einatemseite veratmet man erst das eben zugefügte Frischgas, der Sensor zeigt auch nur dies an und eine Vermischung mit dem Loopgas zu einem vernünftigen Brauchgas findet erst 1 - 2 Atemzüge später statt. Für den laufenden Nicht-Notfallbetrieb ist das m.E. eher negativ.

Dosiert man die Gase schon am Ende des Ausatemkreislaufs (hier im Kalkbehälter), haben sie über den Kalkbehälter und die Einatemlunge genug Zeit, sich mit dem LoopGas zu vermischen und der Sensor, der bei vielen Geräten (ausser beim Inspi und anderen) auch kurz vor dem Einatemstutzen sitzt, misst einen relativ realen und konstanten Wert.

Eine Einspeisung in der Ausatemlunge hätte den Nachteil, dass auch ein Teil des Frischgases über das dort befindliche Überdruckventil entweicht und somit sinnlos verloren geht. Das war bei der Röhre bauartbedingt nicht anders machbar und hatte mich immer etwas gestört.

Bei O2-CCR und SCR muss man nicht verdünnen, sofern man die MOD nicht überschreitet. Darf man ja auch nicht, weil man davon stirbt. ;)
Da ich aber primär O2-CCR und SCR tauche und nur ab und an mal den mCCR-Modus fahre, brauche ich eine Schnellverdünnerfunktion in dieser Form nicht (beschreibe ich weiter unten) und belasse es lieber bei einer möglichst optimalen Durchmischung. Ein konstantes, homogenes Atemgas ist mir persönlich lieber, als eins mit dauernd schwankenden Partialdrücken. Dem Sensor übrigens auch. ;)

Bei einer Hyperkapnie (hatte mal mit meinem RG-UF/M eine) wird man erstmal nur sehr kurzatmig (fühlt sich an, wie ein 50 Meter Lauf mit angehaltenem Atem *G*) und hat zur Not locker den einen oder anderen "leeren" Atemzug zum Weiteratmen Zeit. Die Gegenlungen sollen ja nur max. 3,5 Liter gross sein. Geht also fix.

Alles was ausgeatmet wird, geht beim Spülen entweder bewusst über die Nase weg oder durch die zudosierungsbedingte Volumenzunahme über das Überdruckventil. Wenn man den Kugelhahn also paar Sekunden länger öffnet, wird bei meinem Entwurf der gesamte Loop belüftet. Am Anfang des Kalkbehälters wird zudosiert und nur in der Ausatemlunge kann das überschüssige Gas weg. Sieh mal auf das obige Schema. Innerhalb weniger Sekunden ist der gesamte Loop mit deffiniertem Frischgas geflutet und zwar je nach Wahl mit Diluent/Bail-Out oder mit Premix. Das kann das Inspi nicht. ;) Wenn der Kugelhan kurz notgeöffnet wird, schafft er die knapp 10 Liter Gesamt-Loop (incl. Kalkbehälter und Atemschläuche) erfahrungsgemäss ratz fatz. In den von Dir geschilderten Fällen (SC oder CC) habe also auch ich sehr schnell ein definiertes Frischgas im Loop.

Vergleiche bitte nicht den für sich optimierten Aufbau Deines Inspi mit dem anderer, wieder für sich optimierter Geräte. Wenn Du die Gasfluss-Schemen verschiedener Modelle vergleichst, wird Dir diesbezüglich in den meisten Fällen eine Gemeinsamkeit auffallen. ;)
Dein ADV dosiert meines Wissens nicht mit Überdruck zu, sondern nur lungenautomatisch das, was Du bewusst über die Nase ausatmest. Bei meiner Dosierung kann ich im Bedarfsfall innerhlb kürzester Zeit quasi gleich den ganzen Loop fluten/lüften. Ein wie ich finde gravierender Vorteil zu Geräten mit lungenautomatischem Bypass und ADV.
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Nitrogenius

Re: Entwurf für einen neuen Baumarkt-Kreisel

Beitrag von Nitrogenius »

Onkel POM hat geschrieben:Speist man ein Gas in der Einatemlunge ein, wird es folglich auch gleich so veratmet. Das hat m.E. nur in Notsituationen einen Vorteil.
Genau darum geht es..
Onkel POM hat geschrieben:Bei einer Zudosierung in der Einatemseite veratmet man erst das eben zugefügte Frischgas, der Sensor zeigt auch nur dies an und eine Vermischung mit dem Loopgas zu einem vernünftigen Brauchgas findet erst 1 - 2 Atemzüge später statt. Für den laufenden Nicht-Notfallbetrieb ist das m.E. eher negativ.
Ich verstehe immer noch nicht wann Du in einer nicht Notsituation Diluent einspeisen willst?
Nur wegen des Abtauchvorgangs? Da wäre mir der Sicherheitsvorteil im Notfall wichtiger als eine zeitlich sher begrenzte suboptimla Vermischung beim Abtauchen.
Der einzige "Normalbetrieb" über diesen Anschluss wäre ja das Wechselgas im SCR-Modus. Hier halte ich den Einspeisepunkt aber wiederum für irrelevant, bzw. auch leicht vorteilhaft wenn das "frischere" Gas geatmet wird. Zumindest wenn man sich als die eigentlichen Lehr-Regeln des SCR-Tauchens hält und die MOD des Premixes nicht überschreitet. Dann liegt man nämlich auf des sicheren Seite und wird immer einen leicht höheren O2-Anteil atmen als den für den Kreislauf berechneten auf dem man seine TG-Planung ausgerichtet hätte.

Onkel POM hat geschrieben:Dosiert man die Gase schon am Ende des Ausatemkreislaufs (hier im Kalkbehälter), haben sie über den Kalkbehälter und die Einatemlunge genug Zeit, sich mit dem LoopGas zu vermischen und der Sensor, der bei vielen Geräten (ausser beim Inspi und anderen) auch kurz vor dem Einatemstutzen sitzt, misst einen relativ realen und konstanten Wert.
Jep, war schon klar.. Es liegt für diesen teil kein Verständnisproblem vor :twisted: ;)
Onkel POM hat geschrieben: Bei O2-CCR und SCR muss man nicht verdünnen, sofern man die MOD nicht überschreitet. Darf man ja auch nicht, weil man davon stirbt. ;)
siehe oben. Dann habe ich m.E. ebenfalls keinen Nachteil sondern einen Vorteil, wenn die Frischgaseinspeisung näher an der Einatemseite liegt. Ist beispielsweise beim Dolphin ja auch nicht anders und ich finde auch das sinnvoll.
Onkel POM hat geschrieben:Da ich aber primär O2-CCR und SCR tauche und nur ab und an mal den mCCR-Modus fahre,
Das ist ja ohnehin der Punkt den ich überhaupt nicht verstehe. Wenn das Gerät mCCR kann, warum um alles in der Welt noch SCR damit fahren? Vertraust Du dem Gerät nicht ausreichend für CCR? :mrgreen:
Onkel POM hat geschrieben:brauche ich eine Schnellverdünnerfunktion in dieser Form nicht (beschreibe ich weiter unten) und belasse es lieber bei einer möglichst optimalen Durchmischung. Ein konstantes, homogenes Atemgas ist mir persönlich lieber, als eins mit dauernd schwankenden Partialdrücken.
Also soooo große Mischungsunterschiede gibt es im SCR-Bereich mit der ohnehin vorhandenenleicht überdosierten Frischgaszufuhr ja nun wirklich nicht. Aufgrund der leichten Überdosierung ist die Durchmischungsproblematik ohnehin an jeder Stelle wo ich die Zufuhr setzen würde im Kreislauf vorhanden. Der einzige Unterschied ist was atme ich wirklich in der Lunge vs. des Modells/berechnung die ich annehme. Hier liege ich bei einem höheren O2-Anteil (= Frischgas näher am Einatmen) immer auf der sichereren Seite. Lehrbuchmäßiges Handeln dabei immer vorausgesetzt.
Onkel POM hat geschrieben: Dem Sensor übrigens auch. ;)
Dem Sensor sind die Schwankungen dieser Größenordnung m.E. nach egal. Die Feuchtigkeit wird da einen wesentlich größeren Einfluss auf die Haltbarkeit haben. Im gegenteil die leichten Schwnkungen zeigen Dir beim Tauchen wenigstens das der Sensor "lebt".
Onkel POM hat geschrieben:Bei einer Hyperkapnie (hatte mal mit meinem RG-UF/M eine) wird man erstmal nur sehr kurzatmig (fühlt sich an, wie ein 50 Meter Lauf mit angehaltenem Atem *G*) und hat zur Not locker den einen oder anderen "leeren" Atemzug zum Weiteratmen Zeit. Die Gegenlungen sollen ja nur max. 3,5 Liter gross sein. Geht also fix.
Das es geht.. und das auch veglw. schnell steht ausser Frage. Du wolltest doch Verbessrungsvorschläge und Meinungen dazu hören. Wenn Du den Entwurf nur als "perfekt" abgesegnet haben wolltest, sag das doch gleich. Die deinersteits genannten Nachteile des Vorschlags die Einspeisung näher an die Einatemseite zu nehmen wiegen die möglichen Sicherheitsvorteile m.E. nach wie vor nicht auf.
Onkel POM hat geschrieben:Alles was ausgeatmet wird, geht beim Spülen entweder bewusst über die Nase weg oder durch die zudosierungsbedingte Volumenzunahme über das Überdruckventil. Wenn man den Kugelhahn also paar Sekunden länger öffnet, wird bei meinem Entwurf der gesamte Loop belüftet. Am Anfang des Kalkbehälters wird zudosiert und nur in der Ausatemlunge kann das überschüssige Gas weg. Sieh mal auf das obige Schema. Innerhalb weniger Sekunden ist der gesamte Loop mit deffiniertem Frischgas geflutet und zwar je nach Wahl mit Diluent/Bail-Out oder mit Premix.
Wie gesagt klar gehts.. Näher an der Einatemseite gehts noch halt schneller..
Onkel POM hat geschrieben:Das kann das Inspi nicht. ;)
braucht es bauartbedingt ja nunmal auch nicht. Bei manueller Diluentzufuhr geht das "überfüllen" des Kreislaufs aber auch recht schnell (< 1 Atemzug) trotzdem kommt eben sofor Diluent in der Lunge an und nicht erst wenn der kreislauf gespült ist.
Onkel POM hat geschrieben:Vergleiche bitte nicht den für sich optimierten Aufbau Deines Inspi mit dem anderer, wieder für sich optimierter Geräte.
Ich lerne gerne dazu. Erklärs mir dann doch. Bisher kann ich die Optimierung (Maximierung der zweckmäßigen Vorteile gegenüber minimierung der in Kauf zu nehmenden Nachteile) dabei noch nicht sehen..
Wenn Du sagen würdest Du brauchst die angestrebte gleichmäßige Durchmischung vor Atmung aufgrund Deiner "abweichenden" Tauchweise, dann kann ich das ja nachvollziehen aber nicht aus den bisher genannten Gründen. Die sprechen m.E. einfach nur dafür die Einspeisung näher an die Einatemseite zu nehmen.
Onkel POM hat geschrieben:Dein ADV dosiert meines Wissens nicht mit Überdruck zu, sondern nur lungenautomatisch das, was Du bewusst über die Nase ausatmest. Bei meiner Dosierung kann ich im Bedarfsfall innerhlb kürzester Zeit quasi gleich den ganzen Loop fluten/lüften. Ein wie ich finde gravierender Vorteil zu Geräten mit lungenautomatischem Bypass und ADV.
Richtig das ADV dosiert nur lungenautomatisch zu. Vorzugsweise beim Abtauchen. Beim restlichen Tauchgang sollte es idealerweise nicht mehr ansprechen, denn das bedeutet dann immer das Gas verschwendet wurde.
Das ADV ist aber optional. Es gibt noch die normale (im Kurs wird z.B. ganz ohne ADV gearbeitet) manuelle Diluentzugabe. Die liegt auf 9-9,5 bar Mitteldruck mit entsprechendem Querschnitt, hat also im Bedarfsfall auch ordentlich Durchstrom..

Bin aber weiter sehr auf das teil gespannt, so oder so :)
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Onkel POM

Re: Entwurf für einen neuen Baumarkt-Kreisel

Beitrag von Onkel POM »

Die Texte werden mir irgendwie zu lang und unübersichtlich. Darum wird es schwer, vernünftig darauf zu antworten.

Dem Sensor ist eine Schwankung freilich egal. Der Anzeige aber nicht. Die kann es natürlich auch ab, zeigt aber dauernd was anderes an. Das ist der, wenn auch geringe, Nachteil zu einem homogenen Atemgas.

Die Vorteile aus meiner Sicht für mein Gerät habe ich Dir erklärt. Es ist nunmal anders als Dein Inspi, also trenne Dich doch mal von Vergleichen!

Ich möchte gerne mit einem Gerät alles können und dafür sind eben andere Voraussetzungen gegeben, als für ein spezialisiertes (ausschliesslich eCCR) Gerät. Ich plane meine Geräte aber nicht primär für den Notfall, sondern für die normalen Tauchgänge. Im Notfall habe ich genauso schnell Frischgas im Loop, wie Du, egal, wo die Einspeisung stattfindet. Das hatte ich doch hoffentlich einleuchtend beschrieben.

Dass ich primär O2-CCR und SCR liegt am höheren Überwachungsaufwand des mCCR. Im O2- und SCR-Modus benötige ich bis knapp 40m überhaupt keine Überwachung und muss mich während des TG auch mischungstechnisch um nichts kümmern. Das ist sehr entspannend. Beim mCCR muss ich dauernd den pPO2 kontrollieren und ab und an das Gas nachregulieren. Das mache ich eben nur, wenn's sein muss und das muss es mit Nitrox eben nicht. Ich mische selbst, kostet mich kaum was. Wenn ich Helium zumische, tauche ich auch den sparsameren mCCR-Modus.
Wozu sollte ich im Flachwasser mCCR tauchen, wenn ich da kein Diluent brauche?
Wozu sollte ich bis 40m mCCR tauchen? Tauchzeittechnisch bin ich auch SCR weit über 3 Stunden am Stück unterwegs.

Übrigens speist man beim mCCR andauernd manuell Diluent und ab und an auch O2 zu. Die Regulierung des Atemgases und die Konstanthaltung des pPO2 macht man da nämlich ganz alleine. ;)
Um dann schnell wieder ein homogenes Atemgas und einen konstanten pPO2 zu haben, ist eben eine schnelle Durchmischung wichtig. Auch wenn ich mal wieder SCR etwas tiefer gehe und das Loop-Gas verdünnen muss, ist diese schnelle Durchmischung nicht unwichtig. Die abschliessende Regulierung dauert sonst nämlich zu lange. Für schulmässiges SCR und O2-CCR - Tauchen ist der Einspeisepunkt total egal. Das sollte das Thema jetzt aber wirklich abschliessend erklärt haben und dass ich meinem Gerät vertraue, sollten die bisherigen TG eigentlich gezeigt haben.

Als perfekt möchte ich gar nichts "abgesegnet" haben. Ich habe den Entwurf auf Nachfrage lediglich vorgestellt und kurz erklärt. Mehr nicht. Du gehst einfach von anderen Gesichtspunkten aus als ich und von einem Modus pro Gerät aus, ich von 3-4. Darum sind unsere Ansichten eben auch andere.

Vielleicht bequatschen wir das mal beim Tauchen weiter. Hier im Forum ist das ungünstig. Kommt mir nämlich so vor, als hättest Du einige Passagen gar nicht gelesen.
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Nitrogenius

Re: Entwurf für einen neuen Baumarkt-Kreisel

Beitrag von Nitrogenius »

Na wenn die Texte zu lang werden, versuche ich es eben kürzer und oh ne die Zitate :)
Vorweg ich habe alles gelesen und meine auch verstanden zu haben. Trotzdem (oder gerade deshalb?) teile ich Deine Ansichten nicht ;) Das hat auch nichts damit zu tun an Vergleichen hängen zu wollen. Der Vergleich bringt lediglich meine Auffassung des Verständnisses weshalb bei dem einen oder anderen gerät etwas so und nicht anders gelöst ist zum Ausdruck. Beim Inspi ist mir das vollkommen klar. Beim Dolphin auch. Bei Deinem geplanten Gerät dagegen ist es mir weiter nicht komplettt klar weshalb Du Dich scheinbar so vehemennt auch nur gegen den Gedanken wehrst es eventuell anders zu machen. Ich habe aber eine Ahnung :mrgreen:

Die PO2 Anzeige soll bei mir bitte immer etwas anderes anzeigen, denn nur so weiß ich das sie lebt und nicht eingefroren ist. Eine PO2 Anzeige die dauernd auf dem gleichen Wert steht würde mich persönlich sehr nervös machen.

Du schreibst die Vorteile der Einspeisung am gleichen Punkt (Im Kalkbehälter an der Ausatemseite) hast Du hinreichend erklärt. Bisher habe ich hier als einzigen Vorteil die homogenere Vermischung vor Einatmung auf dem Zettel. Diese ist bei lehrbuchmäßigem SCR Tauchen wie Du auch selbst schreibst irrelevant. Damit würde ich das Design dann auf den Vorteil beim mCCR ausrichten. Kann allerdings bei Deiner Tauchweise mit zeitweiser Überschreitung schon nachvollziehen dass die Durchmischung wichtiger wird. Wenn Du Dein Gerät also auf diesen Einsatzzweck zur Hauptnutzung auslegst macht die Wahl natürlich auch Sinn. aber eben nur aus diesem einen Grund.

Im Notfall sagst Du hast Du genausoschnell Frischgas im Loop.. Stimmt aber nicht genausoschnell in der Lunge.. Im Notfall können ja aber sekundenbruchteile Kriegsentscheident sein, daher resultierte meine Einwand. Wenn obiger Punkt der Durchmischung wegen überschreiten der MOD nicht das maßgebliche Designkriterium ist, fiele meine Wahl immer noch darauf diesen Vorteil zu nutzen, da er mir sonnst keine Nachteile bringt (das ganz unabhängig von anderen Geräten und vergleichen sondern rein Bezogen auf eine Risikoanalyse gemäß Maschinendirektive wie man sie aus dem regulären Maschinenbau kennt). Darauf brauchst Du auch nicht einzugehen. Ich versuche Dir nur meinen Standpunkt der Argumentation etwas näher zu bringen.

Kommen wir zum mCCR Abschnitt.. Auch als (e)CCR-Taucher musste ich mich zwangsläufig mit dem (m)CCR tauchen befassen. Das ist auch ein Notfallverfahren bei Hypoxie oder bei verklemmten Magnetventil und dass dann dabei sogar noch ganz ohne Konstant-Flow. Insofern ist mir dabei schon klar was gebraucht und was man tun muss. Als ich gestern nochmal auf Deiner Katzenstreu-Seite stöberte bin ich auch schon bereits über eine Bemerkung gestolpert die mich etwas stutzig machte. Du schriebst dabei dass Du für den (m)CCR Betrieb den Sauerstoffflow auf 1-1,5 l/min stellst. damit ist natürlich klar dass Du dann auch immer Mal Diluent zugeben müsstest, denn Du hast damit im Normalfall eine Sauerstoffüberversorgung und somit einen über die Zeit stetig steigenden PO2 den Du immer mal senken musst. Ich habe (m)CCR (in der CMAS Grundlagenausbildung für SCR und im Inspi-kurs, sowie im Selbsstudium des mCCR Handbuches von Tecme) so gelernt und verstanden, dass der Flow in Ruhe leicht unterversorgt eingestellt wird, so dass gewährleistet wird dass der PO2 niemals von alleine abfällt sondern immer leicht sinkt (bei Anstrengung dann natürlich schneller). Dem sinken des pO2 wird dann durch manuelle Einspeisung von Sauerstoff entgegengewirkt. Bsp.: Ich will einen SP von 1.3 ppO2 fahren. Dann stelle ich den Konstantflow ein.. Tauche ab und Regel den PO2 durch manuelle stossweise O2-Zugabe auf ca. 1,35 bar hoch. Wenn der po2 dann auf 1,25 gefallen ist schiesse ich wieder nach. Mit dem Verfahren werde ich ausser beim Abtauchen zur Volumenaufrechterhaltung niemals Diluent einspeisen müssen.
Daher meine Argumentation. So braucht man die Diluenteinspeisung eben auch nur im Notfall und damit würde ich sie für eben diesen Einsatz optimal positionieren.

Deine Begründung weshalb Du in den genannten Bereichen lieber SCR tauchst (wenn Dir die Gasausnutzung egal ist) kann ich nachvollziehen. Ich ziehe geschlossen trotzdem vor, wegen der Restblasen und der sich durch den dauerenden Überdruck in den Lungen ergebende schlechtere Wasserlage (beim Dolphin, bei Deinem Gerät mag das anders sein) einserseits. Andererseits habe ich durch den konstanten PO2 natürlich dann bei Austauchen ganz andere Dekozeiten..
Ein Beispiel jetzt in Hurgahda hatten wir mit SP 1,3 30 min GZ auf 45m an einem schönen Wrack (Hebath Allah) und damit nur eine Gesamtdekozeit von 18 min und das sogar bei einem relativ hohen Konservativismus des VR3 (30 von 50)..
Das variable Gemisch hat schon seine eigenen Vorteile, da schau ich auch ganz gerne Mal öfter auf die Überwachung (macht ohnehin eine besseres Gefühl)..

Aber beim tauchen sollten wir uns wirklich mal treffen.. Hab auf jeden Fall mal Lust dazu loszukreiseln.. Ich geh auch mit halbblasenmachern ;) Vielleicht kriegen wir Mat und wracktaucher auch mal motiviert dazu.. :)

P.S.: Da smit dem kürzer ist mir wohl nicht geglückt :mrgreen:
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Onkel POM

Re: Entwurf für einen neuen Baumarkt-Kreisel

Beitrag von Onkel POM »

Nitrogenius hat geschrieben:Ich habe aber eine Ahnung :mrgreen:
Hast Du scheinbar nicht, oder zumindest nicht die Richtige. Denken viele ...

Warum ich den O2-Flow beim O2- und mCCR auf 1 - 1,25 setze hat ganz einfach den Grund, dass das eben mein persönlich ermittelter Verbrauch ist. 1,25 auch nur, wenn etwas Strömung zu erwarten ist. Von 1,5 steht und stand da gar nix. So genau liest Du also. ;)
Mir ist es lieber, den pPO2 ab und an (wenn überhaupt, ca. alle 10-15 Minuten) etwas runter zu setzen. Darum nicht 0,8. Einfach 'ne Ansichts- und Erfahrungssache.
Beim O2-CCR hat der Flow von 1 - 1,25 den Vorteil, dass man Ruhe hat und fast gar nix nachdosieren muss. Nachdosieren muss man mit 0,8 genauso wie mit 1 oder 1,25 und absoluten Ruheverbrauch hat man selbst beim Kreiseln nie.
Nitrogenius hat geschrieben:Im Notfall sagst Du hast Du genausoschnell Frischgas im Loop.. Stimmt aber nicht genausoschnell in der Lunge.
Im Notfall drehe ich den Kugehahn auf und habe innerhalb 1 Sekunde Frischgas am Mundstück anliegen. Länger dauert das von Kalkbehälter bis durch den Einatemschlauch nicht. In weitern max. 2 Sekunden ist der gesamte Loop gelüftet und unter Frischgas. Ich wage zu bezweifeln, dass Deine manuelle Dosierung diesen Durchsatz hat. Im Notfall bin ich also keinesfalls zeitmässig unterlegen.

Die Dosierung im Kalkbehälter hat folgenden Vorteil:
Wenn ich die Notspülung auf- und nach 3 Sekunden wieder zudrehe, steht der gesamte Loop incl. Kalkbehälter unter Frischgas (Kalkbehälter - Einatemlunge - Schlauchgarnitur - Ausatemlunge - Überdruckventil). Wenn ich aus- und nach 1- - 2 Sekunden wieder einatme, ist nach den besagten 3 Sekunden auch meine Lunge komplett gelüftet und voller Frischgas (ok, das unbewegliche Lungenvolumen noch nicht).
Wäre die Dosierung aber in der Einatemlunge wäre folgender Weg des Frischgases gegeben:
Einatemlunge - Schlauchgarnitur - Ausatemlunge - Überdruckventil
Fällt Dir auf, welches Bauteil fehlt? Genau und darin sind dann trotz des Spülvorganges noch 3 - 4 Liter ich nenne es mal "Schadgas", da ja von einem CO2-Zwischenfall ausgegangen werden kann.
Weisst Du jetzt, warum ich die Dosierstelle so gewählt habe? Ab und an mache ich mir auch mal Gedanken.
Geh mal spassenshalber das Gasfluss-Schema vom Inspi durch! Dir wird da was auffallen. ;)
(http://www.rebreathers.de/de/modelle/cc ... ation2.php)

Wenn Du so spülst, wie ich vermute, dauert das weitaus länger, als 3 Sekunden.
Wenn Du den Loop durch die Nase komplett evakuierst, hast Du bei gleichzeitiger Zugabe von Diluent in die Einatemseite folgenden Gasweg:
Einatemlunge - Einatemschlauch - Lunge - Nase - Wasser
Nebenbei nimmt auch noch etwas Gas den Weg in den Loop.
Du musst also zwangsläufig den Loop erst komplett entleeren, um sicher sagen zu können, dass überall Frischgas anliegt.

Nitrogenius hat geschrieben:Ein Beispiel jetzt in Hurgahda hatten wir mit SP 1,3 30 min GZ auf 45m an einem schönen Wrack (Hebath Allah) und damit nur eine Gesamtdekozeit von 18 min und das sogar bei einem relativ hohen Konservativismus des VR3 (30 von 50).
30 Minuten auf 45 Metern und eine Deko von 24 Minuten bei EAN30 im Loop und O2-Deko ab 6m mit SCR (Sicherheitsfaktor 30%). Ein pPO2 von 1,6 ist offiziell für 45 Minuten gefahrlos. 30 Minuten Grundzeit hat man nur. Der Rest ist für die Deko. ;)
Bei gleicher Sicherheitsstufe wie bei meiner Berechnung kommen für Deinen CCR-TG sogar 27 Minuten Deko zusammen.

Nichts desto trotz würde ich solche TG irgendwann auch mit mCCR machen. Allerdings auch nur mit einem sensorintegrierten Rechner, den ich nicht habe. Also doch wieder SCR-Trimix mit Flowreduzierung, denn für 800 - 1200 Euro für einen VRX oder anderen kann ich viele 10l-Flaschen füllen und bis sie diese Anschaffung für mich mal lohnt, vergeht wohl noch einiges an Zeit. Bis dahin tauche ich mCCR nur im Nullzeitbereich mit 'nem normalen Dekorechner. Das geht nämlich auch. ;)

Aber das schweift jetzt doch etwas vom Thema ab.
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Nitrogenius

Re: Entwurf für einen neuen Baumarkt-Kreisel

Beitrag von Nitrogenius »

Onkel POM hat geschrieben:Hast Du scheinbar nicht, oder zumindest nicht die Richtige. Denken viele ...
Doch ich bin immer noch der Meinung die Richtige Ahnung zu haben was Deine Motivation dabei angeht und auch keinerlei Verständnisproblem Deiner Argumentationen. Diese unterstellst Du mir nur meißt (auch in anderen Threads hin und wieder) 8-)
Ich komme nur zu anderen Schlussfolgerungen.
Ich sehe weiterhin nicht den grossen Vorteil in kurzer Zeit den vollen Kreisllauf quasi mit "Gewalt" gespült haben zu können. Wichtig ist für mich was ich möglichst schnell atmen kann. Und da hab ich das Diluent eben schneller in der Lunge wenn es näher am Einatempunkt ist. Vielleicht nicht viel schneller aber schneller. Ob ich dann länger brauche den gesamten Kreislauf zu spülen ist dabei egal, denn solange ich auf die Diluent Einspeisung drücke bekomme ich Gas von da. Da kann im restlichen Loop sonnst was sein. Da ich vorher ohnehin die Lungen eh mit nur einem Atemzug gefüllt hatte ist da auch gar nicht so viel vorhanden. Da ist die Größe der Lungen egal. Wenn ich vor dem "Not"-Spülen auch noch aufmerksamerweise durch die Nase ausgeatmet hatte dann ist der Kreilauf bereits in diesem Moment mit Frischgas gefüllt (von der "verunreinigung" aus der Lunge und dem verbleibenden nicht komprimierbaren Restvolumen im Kreislauf mal abgesehen)
Alles in allem also kein Unterschied, aber dafür das gas schneller bei der Lunge..
Ich behaupte ja auch gar nicht das es bei Deinem Aufbau unendlich länger dauert und für den Haupteinsatzzweck (SCR mit >MOD Premix) daher ungünstig ist. Fakt bleibt aber es dauert länger.
Das Gasflusschema vom Inspi kenne ich im Übrigen schon noch recht gut. der Kurs ist ja immerhin gerade mal nen knappen Monat her! ;)

Onkel POM hat geschrieben: Mir ist es lieber, den pPO2 ab und an (wenn überhaupt, ca. alle 10-15 Minuten) etwas runter zu setzen. Darum nicht 0,8.
Ok. Wenn Du das so machen möchtest. kannst Du das natürlich tun. Ist eben auch hier nicht standard und hat dabei auch einen Sicherheitsnachteil.. Der Abstand von einem für CCR sinnvollen Setpoint zu der Hyperoxie-grenze ist viel kleiner als zur Hypoxie-Grenze. Dadurch ist das Beobachtungszeitfenster bei der Überdosierung kleiner und das Gefährdungspotential dabei größer.
Onkel POM hat geschrieben:Beim O2-CCR hat der Flow von 1 - 1,25 den Vorteil, dass man Ruhe hat und fast gar nix nachdosieren muss.
Absolut. An dem O2 CCR flow hatte ich auch nichts zu meckern ;)
Onkel POM hat geschrieben:Einatemlunge - Einatemschlauch - Lunge - Nase - Wasser
Nebenbei nimmt auch noch etwas Gas den Weg in den Loop.
Du musst also zwangsläufig den Loop erst komplett entleeren, um sicher sagen zu können, dass überall Frischgas anliegt.
Stimmt alles. Aber warum muss ich in dem Fall sicher sagen können müssen dass überall Frischgas anliegt? Ich krieg doch mein Frischgas fast auf direktem Wege.

Onkel POM hat geschrieben:30 Minuten auf 45 Metern und eine Deko von 24 Minuten bei EAN30 im Loop und O2-Deko ab 6m mit SCR (Sicherheitsfaktor 30%). Ein pPO2 von 1,6 ist offiziell für 45 Minuten gefahrlos. 30 Minuten Grundzeit hat man nur.
Da waren sie die Äpfel und die Birnen ;) Wenn ich auf 1,6 bar gehen würde wäre ich noch wesentlich kürzer.. Außerdem ziehst Du schon eine Reinsauerstoffdeko dazu.. Ich dachte wir vergleichen "Bordmittel" miteinander. OC kann ich mit gestaffelter Deko auch so eine Dekozeit erreichen. Darum ging es nicht..
:roll:
Onkel POM hat geschrieben:Nichts desto trotz würde ich solche TG irgendwann auch mit mCCR machen.
Sehr vernünftig ;) Siehste 8-)
Onkel POM hat geschrieben:Allerdings auch nur mit einem sensorintegrierten Rechner, den ich nicht habe.
Sensorintegriert ist nicht so wichtig... Solange er konstanten PO2 rechnen kann langt das allemal. Die VR3 rauschen derzeit gut in den Keller mit den Preisen. Der OSTCII kann das auch (also ohne Sensor), den überlege ich mir derzeit als Redundanz zuzulegen denn irgendwie habe ich keinen Bock auf die Tauchgangsplanerei.. Ich will meine Profile eigentlich darauf anpassen was man sieht. max Dekozeit festlegen für die Bailoutberechnung und fertig..
Onkel POM hat geschrieben:Bis dahin tauche ich mCCR nur im Nullzeitbereich mit 'nem normalen Dekorechner. Das geht nämlich auch. ;)

Aber das schweift jetzt doch etwas vom Thema ab.
Lass es doch schweifen ;) Klar geht mCCR mit nem normalen Dekorechner.. Geht sogar Deko mit nem normalen Dekorechner.. Man kann dann halt einfach nur den zeitvorteil des variablen Gemisches nicht nutzen aber auf der anderen Siete erhöhst Du dann aber die Sicherheit.. Nur die CNS und die OTUs dabei nicht aus den Augen verlieren.. V.a. wenn Du immer so heiss auf 1,6 bar bist :mrgreen:
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Onkel POM

Re: Entwurf für einen neuen Baumarkt-Kreisel

Beitrag von Onkel POM »

Ich unterstelle Dir immer noch keine mangelnde Sachkenntnis.
Wenn ich etwas ausführlicher erkläre, ist das immer noch für die anderen Leser, die evtl. nicht so in der Materie stecken.
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Nitrogenius

Re: Entwurf für einen neuen Baumarkt-Kreisel

Beitrag von Nitrogenius »

Onkel POM hat geschrieben:Ich unterstelle Dir immer noch keine mangelnde Sachkenntnis.
Wenn ich etwas ausführlicher erkläre, ist das immer noch für die anderen Leser, die evtl. nicht so in der Materie stecken.
Dann ist ja gut :D
"Hast Du scheinbar nicht, oder zumindest nicht die Richtige."
Hätte man durchaus so auslegen können ;)
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Onkel POM

Re: Entwurf für einen neuen Baumarkt-Kreisel

Beitrag von Onkel POM »

Nitrogenius hat geschrieben:Ich sehe weiterhin nicht den grossen Vorteil in kurzer Zeit den vollen Kreisllauf quasi mit "Gewalt" gespült haben zu können. Wichtig ist für mich was ich möglichst schnell atmen kann.
...
Fakt bleibt aber es dauert länger.
Nicht mit Gewalt, nur eben schneller.
1 - 2 Sekunden ist Dir nicht schnell genug?
Probieren wir bei Gelegenheit mal zusammen aus (auf dem Trockenen natürlich). ;)
Nitrogenius hat geschrieben:Ist eben auch hier nicht standard und hat dabei auch einen Sicherheitsnachteil.
Ich selbst bin genausowenig Standard, wie Du sicherlich auch. Warum beruft man sich dann immer so stocksteif auf irgendwelche Standards?
Ob ich die Gefahr habe, eine Hypoxie oder eine Hyperoxie zu bekommen und die Gefahr der Hypoxie liegt bei Deiner Version ohne eigenes Zutun genauso auf der Hand, wie bei meiner Version die Hyperoxie, ist eigentlich egal. Ich persönlich habe da lieber eine Hyperoxie mit sich in der Regel ankündigenden Krämpfen, als eine schlagartig eintretende Ohnmacht. Eine Ansichtssache mehr, denn den Sicherheitsnachteil einer Hypoxie gegenüber einer Hyperoxie sehe ich schon auf Deiner Seite. :)
Nitrogenius hat geschrieben:Aber warum muss ich in dem Fall sicher sagen können müssen dass überall Frischgas anliegt? Ich krieg doch mein Frischgas fast auf direktem Wege.
Stimmt genau, nur fast. Da Dein manueller Bypass sicher nicht bei jeden Atemzug Deine gesamte Lunge zu füllen vermag, ziehst Du Dir jedes Mal noch einen Rest CO2-lastigen Scheiss aus dem Rest-Loop rein. Nach meiner "Gewalt-Spülung" habe ich nach knapp 3 Sekunden komplett sauberes Atemgas und zur Not nach weiteren 3 Sekunden wieder usw..
Nitrogenius hat geschrieben:Dann ist ja gut :D
"Hast Du scheinbar nicht, oder zumindest nicht die Richtige."
Hätte man durchaus so auslegen können ;)
Das war bezogen auf die Mutmassung, warum ich nicht von meiner Meinung bzw. Ansicht abweichen will.
Mir war so, als wolltest auch Du damit durch die Blume sagen, dass ich besserwisserisch, unbelehrbar und/oder dickköpfig bin. Höre ich leider viel zu oft. Dabei lasse ich mich von wirklich guten Argumenten jederzeit beeinflussen. Sollte das nicht so gewesen sein, tut's mich traurig für das Missverständnis. :)