Letztens habe ich mir meinen Geber abgerissen und musste daher ohne technische Grundsicht tauchen. Die Lösung ist so einfach wie effektiv, dass ich vermutlich in Zukunft öfter so verfahren werde:
Ein Grundgewicht an einer entsprechenden, dünnen Leine mit Boje am anderen Ende in Wracknähe vorsichtig ablassen (Anfahrt meinetwegen per Navionics aufm Handy). Dann das Gewicht 0,5m vom Grund anheben und mit Gefühl anfangen, Suchmuster zu fahren. Geschwindigkeit allerdings max 1-1,5 Knoten so dass das Gewicht nicht angehoben wird. Wenn man etwas "angelt" (was man mit ein wenig "Gefühl" am anderen Ende sofort merkt) wird das =>vermutlich<= das gewünschte Wrack sein.
Richtige Angler können alternativ dazu auch tatsächlich eine Angel mit einem schwereren Senkblei benutzen. Wer ein wenig Ahnung hat merkt daran genau, ob er das Blei auf Schlammgrund, Sandgrund, Steine oder das gewünschte Wrack dengelt. Dann die Boje hinterher setzen. Für die Profis: Wracks Angeln mit geflochtener Schnur ist noch gefühlsechter.
Aber was weiss denn ich und mit dem Gefühl ist es vermutlich bei einer 14m Kiste auch so ähnlich wie wenn die Viking ankommt. Natürlich muss auch das Boot mit Gefühl bewegt werden, um am Wrack keinen Schaden anzurichten, sollte man mal hängen bleiben. Und natürlich alles aus der Hand und oben nicht belegen!
Funktioniert halt.