Wenn aber der Anker im Wrack liegen sollte oder zwischen Trümmern, die das Wrack umgeben, dann it ein hohes Risiko des hänen bleibens gegeben. Die Taucher sind also angehalten, den Anker vor dem Verlassen des Wracks zusammenzuklappen und freizulegen.
Wenn aber mehrere Gruppen am Wrack sind ist manchmal unklar, wer die letzte Gruppe am Wrack ist. Wir haben uns daher entschlossen, mit diesen kleinen Marken zu tauchen, die beim Abtauchen am Anker hinterlassen und beim Auftauchen wieder mitgenommen werden.
Bei korrekter Ausführung ist gewährleistet, dass die letzte Gruppe ihre Aufgabe erkennt und den Anker nicht etwa einer anderen Gruppe wegnimmt, die dann keine Auftauchreferenz mehr hat, falls sie das Ankerseil nicht wiederfindet, nachdem der Anker von einer voraustauchenden Gruppe in guter Absicht freigelegt wurde.

Das ganze hat sich in der oben abgebildeten Ausführung als einfach und praktikabel erwiesen. Ich trage die Nummern (Bohrungen) mit den Tauchern sogar im Logbuch ein. Durch die Ausführung mit zwei Augspleißen ist das ganze auch mit dicken Handschuhen leicht zu handhaben. Ich war sogar positiv überrascht davon, wie leicht.
Einziges Problem: Ich werde ständig neue von diesen Plättchen bauen müssen.
Tim