Von so einem Buch wüsste ich nichts. Aber die unendlichen Weiten des WWW geben da eine Menge her.upev hat geschrieben:Trotz des ausführlichen Textes verstehe ich mitlerweile nix mehr. Die Begriffe SCR, mCCr, CCR, pSCR etc.. habe ich da was vergessen, sagen mir was, nur weiss ich aber nicht , welche einzelnen Vorteile/Nachteile sie in der Praxis bzw. taucherisch haben e.g. einige haben eine horizentale Lage andere nicht,, automatische/manuelle Regulierung des pPO2 ... usw. Gibt es ein Buch/Zusammenfassung wo alle unterschiedliche Kreiselsysteme mit allen ihren Eigenschaften zusammengefasst/bechrieben sind?
Zwar nicht abschliessend und mit allen Eigenschaften, aber einen groben Abriss der verschiedenen Typen gibt es mit einigen Animationen gibt es auf meiner Katzenstreutaucher-Seite http://www.katzenstreutaucher.de.ms unter "Kreisel-Arten".
Wenn Du Fragen hast, gerne per PM oder eMail.
Nachtrag:
Hier noch kurz ein Vergleich der verschiedenen Typen
O2-CCR
erste und ursprüngliche Art der Kreislaufgeräte
(unterteilt in Kreislaufgeräte herkömmlicher Form und Pendelatmer)
Konstandtflow, Zudosierung lungenautomatisch bzw. manuell
Premix: Sauerstoff, um 1 Ltr.
Tiefenbegrenzung auf ca. 5-6m
keine Blasenbildung
sehr hohe Gasausnutzung
keine Überwachung notwendig
sehr einfacher Aufbau
einfache Logistik (Kalk, O2)
Entwicklung weit vor OC
Verwendung für Marinetaucherei, U-Boot- und Grubenretter
Modelle: Dräger LAR, IDA-51, RG-UF/M
SCR (festmischend –aktiv-)
variabler Konstantflow über Düsen oder Nadelventile
Premix: Nitrox, Sauerstoff, 4 – 5 Ltr.
Tiefenbegrenzung je nach Premix
geringe Blasenbildung
hohe Gasausnutzung
bei ordnungsgem. Benutzung mit für die jeweilige Bedüsung passendem Premix keine Überwachung notwendig
herkömmlicher Nitroxrechner genügt für Decoberechnung (Mix im Loop einstellen)
einfacher Aufbau
aufwändige Logistik (Kalk, Nitrox in verschiedenen Mischungen)
Verwendung für Sporttauchbereich bis 40m
Modelle: Dräger Ray, Dräger Dolphin/Atlantis, Submatix 100 ST, Mares Azimuth
eCCR (elektronisch geregelt)
Dosierung/Mischung von O2 und Dilluent ausschliesslich elektronisch über Magnetventile
Premix: 2 - 3 Liter O2
Verdünnergas: 2 - 3 Liter Pressluft/normoxisches oder hypooxisches Trimix
quasi keine Tiefenbegrenzung (ständig BestMix)
keine Blasenbildung
sehr hohe Gasausnutzung
durch schwankenden O2-Gehalt aufwändige Überwachung nötig (mind. 3 Sensoren mit gekoppeltem Computer)
komplizierter Aufbau (Elektronik)
je nach Anwendung einfache bis aufwändige Logistik (Kalk, O2, Pressluft, Nitrox, Trimix ...)
Verwendung für lange tiefe TG
Modelle: Buddy Inspiration, Buddy Evolution, COPIS Megalodon
mCCR (manuell/mechanisch geregelt)
Sauerstoff Konstantflow von 0,5 – 0,8 Ltr. / Min. + Booster zur manuellen Zudosierung
Verdünnergas über lungenautomatischen Bypass und/oder Booster zur manuellen Zudosierung
Premix: 2 - 3 Liter O2
Verdünnergas: 2 - 3 Liter Pressluft/normoxisches oder hypooxisches Trimix
Zudosierung über Booster oder Switchblock
quasi keine Tiefenbegrenzung durch tiefenangepasste Mischung des Gases
keine Blasenbildung
sehr hohe Gasausnutzung
durch schwankenden O2-Gehalt aufwändige Überwachung nötig (mind. 3 Sensoren mit gekoppeltem Computer)
unkomplizierter Aufbau
je nach Anwendung einfache bis sehr aufwändige Logistik (Kalk, O2, Pressluft, Trimix ...)
Verwendung für lange tiefe TG
Modelle: Submatix 100 SMS, Hydrogom (Tecme), rEvo II
pSCR (bedarfsgesteuert –passiv-)
kein konstanter Flow, sondern über Hebelmechanismus in äusserer Gegelunge
Premix: Luft, Nitrox, Trimix, bis D20 mit zus. Stages
Tiefenbegrenzung nach Premix
geringe Blasenbildung
hohe Gasausnutzung
einfache Überwachung ausreichend
Gefahr der Hypoxie im Flachbereich (ab ca. 10m)
TG-Planung mit strengem Tauchplan und Gaswechsel
einfacher Aufbau, Ausführung bauartbedingt in Zylinderform
je nach Anwendung aufwändige bis sehr aufwändige Logistik (Kalk, Nitrox in mehreren Mischungen, Trimix ...)
Verwendung vorwiegend für lange tiefe TG in Höhlen
Atemwiderstand je nach Wasserlage (primär horizontale Lage hinter Scooter)
Modelle: RON, RB80, Habanero