Hallo Schlosser,
ich überlege zur Zeit hin und her ob ich ncht mit Rebreathertauchen anfange.
Ziel ist ganz klar tiefer liegende Wracks, Tauchspots.
Meine Überlegungen gehen in Richtung eCCR, hier entweder ein JJ oder ein Inspiration.
Aber - das liebe Geld.
JJ ist gebraucht nicht zu bekommen, und wenn dann lohnt sich der Gebrauchtkauf nicht.
Anders beim Inspiration. Die Classic sind schon um die 1000 Euro zu bekommen.
Nur die Frage lohnt sich das Classic überhaupt noch oder sollte ich auf alle Fälle in ein Gerät mit Vision Elektronik investieren?
Das Gerät soll von Anfang an Trimix tauglich sein.
Wenn ja, wo liegen die Preislich in etwa, realistisch bitte.
Wenn ich mir die Preise auf Rebreatherworld oder in FB anschaue die bei den Gebrauchtgeräten da stehen, hab ich manchmal den Eindruck das sind Mondpreise.
Wenn ich da eine Überprüfung einrechne kann ich gleich neu kaufen.
Ach ja, was ist genau der Fischer Connector und für was ist der?
Erst Kurs und dann Gerät kommt nicht in Frage, entweder gibt es ein Gerät das ich mir leisten kann, dann kaufe ich es und mache den Kurs dazu, oder es gibt halt keinen Rebreather.
Viele Grüße
Robert
Rebreather - Einstieg
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ferdy
Re: Rebreather - Einstieg
Das ist der Steckverbinder den schon der OSTC1 bzw. der VR3 hatte. Und der dient dazu Zeugs irgenwo anzustöpseln.Robert hat geschrieben:Ach ja, was ist genau der Fischer Connector und für was ist der?
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Schleitaucher
Re: Rebreather - Einstieg
Moinersen,
mich würde mal interessieren, wie tief und wie lang so die Tauchgänge von den Kreiseltauchern hier so durchschnittlich sind, dass sich der Aufwand lohnt?
Ich selbst liege beim Freizeittauchen wohl durchschnittlich bei ca. 8m Tauchtiefe.
Hab meinen Kreisel daher damals ziemlich schnell wieder abgegeben.
VG
Krischan
mich würde mal interessieren, wie tief und wie lang so die Tauchgänge von den Kreiseltauchern hier so durchschnittlich sind, dass sich der Aufwand lohnt?
Ich selbst liege beim Freizeittauchen wohl durchschnittlich bei ca. 8m Tauchtiefe.
VG
Krischan
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Onkel POM
Re: Rebreather - Einstieg
Das hat oft nicht viel mit "lohnen" zu tun, sondern mit einer herrlich entspannten Art des Tauchens.
Da "lohnt" der in meinen Augen geringe Mehraufwand schon.
Wenn's eh nicht so tief gehen soll, reicht ein SCR und der ist nun wirklich nicht sehr aufwändig.
Dafür braucht man nicht mal ne O2-Überwachung ...
Für tief und lang macht es auch einen lohnenden Sinn.
Aber da fragst Du lieber die eCCR-Piloten.
Da "lohnt" der in meinen Augen geringe Mehraufwand schon.
Wenn's eh nicht so tief gehen soll, reicht ein SCR und der ist nun wirklich nicht sehr aufwändig.
Dafür braucht man nicht mal ne O2-Überwachung ...
Für tief und lang macht es auch einen lohnenden Sinn.
Aber da fragst Du lieber die eCCR-Piloten.
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ferdy
Re: Rebreather - Einstieg
Meine Durchschnittstiefe bei 1500 TG OC ist 33,nochwas Meter, Zeit so etwas über 60min. Und beim Kreisel wird es eher noch mehr werden.Schleitaucher hat geschrieben:mich würde mal interessieren, wie tief und wie lang so die Tauchgänge von den Kreiseltauchern hier so durchschnittlich sind, dass sich der Aufwand lohnt?
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joern_k
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Re: Rebreather - Einstieg
Von lohnen würde ich da auch nicht immer sprechen - aber ich sehe vor allem den logistischen Vorteil, wenn man mal eine Woche irgendwo ohne Tauchbasen-Support unterwegs ist.Schleitaucher hat geschrieben:Moinersen,
mich würde mal interessieren, wie tief und wie lang so die Tauchgänge von den Kreiseltauchern hier so durchschnittlich sind, dass sich der Aufwand lohnt?
Beispiel Roccos und meine Tour nach Norwegen im April. Jeden Tag Trimix-Tauchgänge zwischen 60 - 70m. An Extra-Gasen (also das was nicht ohnehin im Gerät war) hatten wir für uns beide zusammen eine D12 mit Trimix dabei (war viel zu viel) und eine 80cuft Sauerstoff.
Alle 2-3 Tage mal füllen, das war's. Wenn ich überlege was das zu OC-Zeiten für eine Füll-Orgie jeden Abend bedeutet hätte - da fang ich doch lieber früher mit dem Biertrinken und Grillen an
Und da ich die tiefen Tauchgänge mit dem Kreisel mache, tauche ich die flachen auch CCR. Da muss ich mich nicht umstellen und habe nicht das Problem, dass ich bei den anspruchsvollsten Tauchgängen mit einem Gerät tauche, das ich kaum kenne.
Hier mal meine Statistik - von divelogs.de kopiert (alles CCR, 402 Tauchgänge):
Gesamtdauer aller Tauchgänge: 21Tage:7h:47m:37s
Durchschnittliche Dauer: 1h:16m:23s
Längster Tauchgang: 3h:21m:0s
Durchschnittliche Maximaltiefe: 28 m
Tiefster Tauchgang: 91 m
Kältester Tauchgang: 1°C
Wärmster Tauchgang: 23°C
Gruß
Jörn
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philipaushamburg
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Re: Rebreather - Einstieg
neben der Logistik ist die warme Atemluft auch ein Vorteil
Gruß aus Hamburg
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ferdy
Re: Rebreather - Einstieg
Das ist wahr, wird aber selten der Grund für die Anschaffung eines Rebreathers sein.philipaushamburg hat geschrieben:neben der Logistik ist die warme Atemluft auch ein Vorteil
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Nitrogenius
Re: Rebreather - Einstieg
Moin Robert,
zum Thema Inspiration:
lohnt sich ein Classic?
Warum nicht.
Ich selbst habe zwei davon. Eines mit Hammerhead Elektronik, damit ist es etwas näher am heutigen Stand der Rebreathertechnik (integrierter TC, HUD) und ist insgesamt etwas robuster als die Classic Elektronik.
Letzteres ist eigentlich der einzige richtige Nachteil des Classic. Die Handsets sind empfindlich wie rohe Eier. Diese sind im Innenleben aus einem Acrylkunstoff, sind ab Werk schon durchs vergiessen und schrauben unter ordentlich vorspannung (da fangen meisst schon Haarrisse an) und dann gehen sie auch mal schnell in die Grütze. Ist aber auch kein sooo grosser Beinbruch, denn die Gehäuse der Classics sind "standard service items". Der Service bei AP kostet 180 Pfund und damit bekommst Du dann auch immer gleich neue Innengehäuse und neuen Microschalter.. (Ein Schelm wer böses dabei denkt, so kaschiert AP halt Ihren offensichtlichen Designfehler diesbezüglich)..
Ansonnsten kannst Du mit einem Classic alles machen was Du auch mit einem Vision kannst. Es hat halt weniger Optionen (kein HUD, keine Tempstick möglichkeit, keine Akkumöglichkeit, kein CO2 Sensormöglichkeit, kein HUS) dies kannst Du bei ner Vision alles nachrüsten. Kostet dann aber teuer Geld, so dass auch bezüglich der Nachrüstteile die Frage ist ob es sich lohnt gegenüber neukauf eines Gerätes mit diesen "Bells and Whistles".
Braucht man es? --> Nein
Macht es das rebreathertauchen sicherer? --> Vielleicht
Beim Classic must Du halt auf die Handsetsschauen und vergleichen und lessen. Beim Vision schaust Du aufs Hud.. Am Hud siehst du aber nur die Werte eines Controllers. Wenn du die Classic handsets nebeneinander nimmst dann kannst Du gleich vergleichen..
Ich finde das Classic nach wie vor (mit eben dem Nachteil der rohen Eier) ein cooles Gerät und ermöglichst einen sehr günstigen Einsetieg. Und auch das Classic kannst Du mit der Zeit mit dem ein oder anderen Feature aufrüsten..
Bei 1000 EUR würde ich aber davon ausgehen, dass das Gerät nicht funktionsfähig ist. Du solltest dabei dann als Worst case etwa 1000 EUR dazurechnen für einen kompletten Service bei dem Kabelbaum, Controllerelektronic etc. etc getauscht warden..Bei mir war es damals die Grössenordnung..
Ansonnsten Vision, kommt stark drauf an welche extras dabei sind, aber ein älteres modell mit relative Basisaustattung und als extras bspw. nur den tempstick sollte sich so für 3-3,5 K machen lassen.
Gruss,
Frank
zum Thema Inspiration:
lohnt sich ein Classic?
Warum nicht.
Ich selbst habe zwei davon. Eines mit Hammerhead Elektronik, damit ist es etwas näher am heutigen Stand der Rebreathertechnik (integrierter TC, HUD) und ist insgesamt etwas robuster als die Classic Elektronik.
Letzteres ist eigentlich der einzige richtige Nachteil des Classic. Die Handsets sind empfindlich wie rohe Eier. Diese sind im Innenleben aus einem Acrylkunstoff, sind ab Werk schon durchs vergiessen und schrauben unter ordentlich vorspannung (da fangen meisst schon Haarrisse an) und dann gehen sie auch mal schnell in die Grütze. Ist aber auch kein sooo grosser Beinbruch, denn die Gehäuse der Classics sind "standard service items". Der Service bei AP kostet 180 Pfund und damit bekommst Du dann auch immer gleich neue Innengehäuse und neuen Microschalter.. (Ein Schelm wer böses dabei denkt, so kaschiert AP halt Ihren offensichtlichen Designfehler diesbezüglich)..
Ansonnsten kannst Du mit einem Classic alles machen was Du auch mit einem Vision kannst. Es hat halt weniger Optionen (kein HUD, keine Tempstick möglichkeit, keine Akkumöglichkeit, kein CO2 Sensormöglichkeit, kein HUS) dies kannst Du bei ner Vision alles nachrüsten. Kostet dann aber teuer Geld, so dass auch bezüglich der Nachrüstteile die Frage ist ob es sich lohnt gegenüber neukauf eines Gerätes mit diesen "Bells and Whistles".
Braucht man es? --> Nein
Macht es das rebreathertauchen sicherer? --> Vielleicht
Beim Classic must Du halt auf die Handsetsschauen und vergleichen und lessen. Beim Vision schaust Du aufs Hud.. Am Hud siehst du aber nur die Werte eines Controllers. Wenn du die Classic handsets nebeneinander nimmst dann kannst Du gleich vergleichen..
Ich finde das Classic nach wie vor (mit eben dem Nachteil der rohen Eier) ein cooles Gerät und ermöglichst einen sehr günstigen Einsetieg. Und auch das Classic kannst Du mit der Zeit mit dem ein oder anderen Feature aufrüsten..
Bei 1000 EUR würde ich aber davon ausgehen, dass das Gerät nicht funktionsfähig ist. Du solltest dabei dann als Worst case etwa 1000 EUR dazurechnen für einen kompletten Service bei dem Kabelbaum, Controllerelektronic etc. etc getauscht warden..Bei mir war es damals die Grössenordnung..
Ansonnsten Vision, kommt stark drauf an welche extras dabei sind, aber ein älteres modell mit relative Basisaustattung und als extras bspw. nur den tempstick sollte sich so für 3-3,5 K machen lassen.
Gruss,
Frank