Wer viel misst...

Was man so alles ins Wasser trägt (und die meisten von uns auch wieder zurück)
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Submatx

Wer viel misst...

Beitrag von Submatx »

Würde der Vogel Strauß seinen Kopf tiefer in den Sand stecken, wenn er ein Sedimentsonar hätte, oder würde ihm für lockeres Seesediment ein guter Fishfinder reichen? Wenn ja, welcher?
Ich hatte damals (96-98) auf der Aldebaran den Eindruck, daß der Furuno Fishfinder im Sand so ca. 1-2m reinzureichen schien. Ob das reicht, um relativ fette Sachen auch tiefer zu finden?
Wie weit reichen die üblichen Metallsuchgeräte (Ebinger 720, 722, etc.) bei großen Sachen?
Hat jemand schon mal eine Kompassabweichung bei Annäherung an ca. 20 to Stahl gemerkt? In welcher Entfernung?

Grüße
Submatx
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Jürgen

Re: Wer viel misst...

Beitrag von Jürgen »

Moin,

im Trümmerfeld der WTD Eck. ist eine Abweichung an einigen Stellen deutlich zu spüren.

Gruß


Jürgen
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Submatx

Re: Wer viel misst...

Beitrag von Submatx »

Ich weiß ;-). War lange nicht mehr da. Bin auch schon unversehens an der Brücke gelandet ;-).
In Surendorf ist ja auch der 4-kantige Eisenpfahl, um den der Kompass herumkreisen möchte.
Problem: Bei den Sachen "weiß" ich, dass sie da sind, und hab nie ausprobiert, wie weit genau ich weg sein darf, um es gerade eben zu merken bzw. nicht mehr zu merken.
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deepspace-9
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Re: Wer viel misst...

Beitrag von deepspace-9 »

Ich hab hier mal den SI-Scan des "Logger" vor Schleimünde im Downscanmodus ausgelesen - man kann durchaus Bodenverdichtungen erkennen. Denke bei Deinem 20-to-Suchobjekt sollte sich auch eine Bodenverdichtung erkennen lassen...
logger.png
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Rocco
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Re: Wer viel misst...

Beitrag von Rocco »

Moin,
kommt darauf an, bei festen, kiesigen Sandgrund wirst du über Bodenverdichtung nix, da kannst du mit einem normalen Sidescan ein flach auf dem Grund liegendes Wrack ohne nennenswertes Echo nicht vom restlichen Grund unterscheiden.
Bei Schlammgrund funktioniert es, siehe Bilder von Thomas.
Ich glaube nicht das man 20t Stahl über die Kompassabweichung findet, oder wenn dann nur wenn man wirklich dicht ist.

Viele Grüße Rocco
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Re: Wer viel misst...

Beitrag von Tim@BlueSpirit.de »

Rocco hat vollkommen recht. In leichtem Moddergrund geht das, bei festem Grund kannst Du es vergessen.

Bei Modder kommt es auch noch auf die Beschaffenheit an. Der Arendsee-Modder war diesbezüglich deutlich weniger kooperativ als der Ostsee-Modder. Scheinbar eine andere Dichte? Das Zielobjekt war freilich bei weitem auch einfach zu klein/filigran/tief/leicht.

Im Ostsee-Modder kannst Du die Wracks meist schon meterweit vorher am Fußabdruck im Boden "kommen" sehen.
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Submatx

Re: Wer viel misst...

Beitrag von Submatx »

Moin, von meinem Gefühl her würde das so aussehen: Der Panzer/Bus/Bagger/Raupe o.ä. steht auf festem Grund. Harter Ton oder Mergel, wie so häufig in S-H. Da gibt es Ton, da funkt es, wenn die Baggerschaufel rein geht (n paar Steine halt).
Der Modder, den ich meine, ist das Zeugs aus altem Laub, Treibsand, etc., das sich im Laufe der Zeit bildet, in das man einen Arm so locker reinstecken kann, das aber Sichtkontakt zum Objekt der Begierde zuverlässig verhindert. Frage:
Wie fest wird das Zeug, wenn es sich langsam aufbaut (Hypothese: Unten fester)?
Kommt ein Fishfinder da locker durch, um das Objekt selbst zu finden? Unter der Annahme (siehe Roccos Beitrag), dass eine Bodenverdichtung in hartem Untergrund nicht sichtbar wird?

Bin momentan auf Recherche nach Leistungen von handheld militärischem Sonar.

LG
Submatx
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philipaushamburg
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Re: Wer viel misst...

Beitrag von philipaushamburg »

Submatx hat geschrieben:Der Panzer/Bus/Bagger/Raupe o.ä. steht auf festem Grund. Harter Ton oder Mergel (n paar Steine halt).
Der Modder, etc., in das man einen Arm so locker reinstecken kann,
vielleicht ganz unwissenschaftlich: einfach eine lange Stange systematisch in den Grund / Schlamm stecken. Bei geringerer Wassertiefe sehr konfortabel von Boot aus ( kann man ewig machen, dabei Kaffee trinken und hat beste Navigation) oder sonst tauchend. Metall auf Metall sollte man neben der deutlichen Erhöhung auch durch den harten Kontakt deutlich spüren. Bleiben nur noch Findlinge als "Fehlecho"

Gruß Philip
Gruß aus Hamburg
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Submatx

Re: Wer viel misst...

Beitrag von Submatx »

Findlinge sind da eher nicht. An "Sondieren" dachte ich auch. Als Realitycheck für bildgebende/Signalgebende Verfahren wohl auch einfach ein Stück Blei absenken, bis Leine locker wird, und dann Seillänge mit Echodingens vergleichen.

Habe inzwischen ein Taucher-Hand-Sonar in Reichweite, dessen projektbezogene Leistung noch nicht feststeht. (Vielleicht weiß Jens mehr, aber der ist grad "geographisch gefordert".
Hab auch einen Tip bekommen bezüglich Magnetometer, muss ich nachgehen.
Grüße,
Mat
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lillbaztard

Re: Wer viel misst...

Beitrag von lillbaztard »

Ist das ganze magnetisch?
Auch eine sehr aufwendsige Methode, aber es gibt ja so schöne Suchmagnete für Skipper, die ihre Schlüssel über Bord werfen...
Oder Wasserschützer, denen die Dienstwaffe ins Wasser fällt :lol: