rEvo vs. JJ

Was man so alles ins Wasser trägt (und die meisten von uns auch wieder zurück)
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Falko85
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rEvo vs. JJ

Beitrag von Falko85 »

Moin zusammen,

hier mal eine kleine Frage an die aktiven Kreisel-Taucher:

Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem rEvo gemacht?
Worin seht Ihr eventuelle Nachteile/Schwächen im Vergleich zum JJ?

Ich plane im Winter auf CCR umzusteigen, momentan im Fokus habe ich das rEvo, was meiner Meinung nach im Bezug auf Kalkmanagement, geschützte Gegenlungen etc. Vorteile im Vergleich zum JJ bietet.


mfg
Falko
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Nitrogenius

Re: rEvo vs. JJ

Beitrag von Nitrogenius »

Nachteile vom rEvo?

Ausser dem satten Preis bei Vollaustattung und den beschissenen rEvo Dreams (aber auch da kann man ja teureres dranmachen lassen) gibt es recht wenig..
Flutungstoleranz waere da zu nennen. Wenn mal Wasser reinkommt kriegt man schwer wieder raus und wenn man dann nicht sauber im Trim ist geht die schlabber halt auch gleich auf die Zellen..
Aber sonnst gibts nix m.E..

Gibt aber durchaus noch andere Rebbies als den JJ und rEvo ;)
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ferdy

Re: rEvo vs. JJ

Beitrag von ferdy »

Nitrogenius hat geschrieben:Gibt aber durchaus noch andere Rebbies als den JJ und rEvo ;)
XCCR und Liberty :D
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Falko85
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Re: rEvo vs. JJ

Beitrag von Falko85 »

Nitrogenius hat geschrieben:Nachteile vom rEvo?

Ausser dem satten Preis bei Vollaustattung und den beschissenen rEvo Dreams (aber auch da kann man ja teureres dranmachen lassen) gibt es recht wenig...
Na ja über den Preis kann man sich streiten ;) Im Vergleich nehmen sich die Kisten alle nicht viel...
Aber warum scheiß rEvo Dreams?

Hab am Wochenende den rEvo mini als Hybrid in Hemmi eine Stunde lang Probe getaucht, wobei das Gerät einen sehr guten Eindruck gemacht hat. Wasserlage, Atemverhalten und Bedienbarkeit - alles super.
Das Gerät ist sehr kompakt und beim Auf- und Abrödeln unkompliziert.

Sicher die Sache mit der Flutungstoleranz ist ein Argument, aber für mich definitiv kein Ausschlusskriterium...

mfg
Falko
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Submatx

Re: rEvo vs. JJ

Beitrag von Submatx »

Für mich wäre es das wahrscheinlich. Sebastian sagte noch, das das Revo mit deutlich weniger Blei getaucht werden kann als das JJ.
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ferdy

Re: rEvo vs. JJ

Beitrag von ferdy »

Nitrogenius hat geschrieben:Flutungstoleranz waere da zu nennen.
Was muss ich mir darunter vorstellen?
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Submatx

Re: rEvo vs. JJ

Beitrag von Submatx »

Wenn Wasser reinkommt, kriegste es nich wieder raus, und der Kalk wird nass. Auch wenn beim rEvo der 2. Kalk vielleicht nicht nass wird, der nasse Kalk stört, macht großen Atemwiderstand, Lauge, etc. Bei OTS-Gegenlungen läuft die Soße in die Gegenlunge und kann bei aufgeblasenem Kreislauf aus dem OPV rausgedrückt werden.
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Rocco
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Re: rEvo vs. JJ

Beitrag von Rocco »

Moin Falko,
hast du dich schon für ein Gerät entschieden?
Ich tauche eine JJ und schwöre logischerweise auf dieses Gerät.
Dein Argument "geschützte Gegenlungen" kann ich nicht nachvollziehen. Warum sollten die geschützt sein? Das wäre für mich kein Kriterium welches ich bei der Geräteauswahl berücksichtigen würde.
Mir fallen mir keine krassen Vor-und Nachteile bei beiden Geräten ein. Diese Sache mit dem Kalkbehältern beim rEvo ist eine gute Idee, machen aber das Gerät wiederum ein wenig komplexer und das mag ich persönlich nicht.
Den Standfuss beim JJ finde ich genial. Das Handling (An-und Abrödeln) an der Oberfläche finde ich da beim JJ deutlich besser. Die verschiedenen rEvo-Varianten sind oftmals von der Bauform relativ kurz, so das ein rückenfreundliches Absetzen des Gerätes während der An- und Ausziehphase z.B. auf einer Rödelbank, Rentertisch, Schlauchbootwulst o.ä. nicht möglich ist. Ich empfinde dies als Nachteil, den man bei jedem Tauchgang in der Praxis merkt.
Die Entscheidung für das JJ ist bei mir gefallen, weil ich das Gerät auf dem Rücken meines Tauchpartners ca. 2 Jahre bei nicht wenigen Tauchgängen unterschiedlichster Art (Wrack vom Schlauchboot, Wrack vom Schiff, Strand, See, Trimix oder flach) in Aktion gesehen habe ohne technische Ausfällen oder Problemen.
Ob das mit dem rEvo auch so zuverlässig ist weiß ich nicht, glaube aber schon.

Viele Grüße Rocco
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joern_k
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Re: rEvo vs. JJ

Beitrag von joern_k »

Rocco hat geschrieben:
Die Entscheidung für das JJ ist bei mir gefallen, weil ich das Gerät auf dem Rücken meines Tauchpartners ca. 2 Jahre bei nicht wenigen Tauchgängen unterschiedlichster Art (Wrack vom Schlauchboot, Wrack vom Schiff, Strand, See, Trimix oder flach) in Aktion gesehen habe ohne technische Ausfällen oder Problemen.
Du hast mich also 2 Jahre lang beobachtet und mir auf den Hint\r\r\r\r Rücken geschaut :o

Aber im Ernst.
Ich finde das JJ auch für das tauchen unterwegs oder auch zu Hause optimal. Sehr einfach auseinanderzunehmen, wenn ich über Nacht nicht das ganze Gerät mit ins Hotelzimmer nehmen möchte ziehe ich einfach den Kopf mit dem Kalkbehälter raus und habe damit alle empfindlichen Teile dabei.

Gruß
Jörn
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Falko85
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Re: rEvo vs. JJ

Beitrag von Falko85 »

[quote][quote="Rocco"]Moin Falko,
hast du dich schon für ein Gerät entschieden?
Ich tauche eine JJ und schwöre logischerweise auf dieses Gerät.
Dein Argument "geschützte Gegenlungen" kann ich nicht nachvollziehen. Warum sollten die geschützt sein? Das wäre für mich kein Kriterium welches ich bei der Geräteauswahl berücksichtigen würde.]

Hi Rocco,
ja ich habe mich für das rEvo entschieden, Kiste ist bestellt :D
Beim rEvo liegen die Atembeutel direkt im Gehäuse, so sind sie meiner Meinung nach gegen mechanische Beschädigungen z.B. beim Wracktauchen oder während des Transportes besser geschützt.

Du hast Recht, die Geräte sind recht kurz und kompakt gehalten, was für mich aber beim Anrödeln Vorteile hat, da ich von der Körpergröße nicht so groß bin.
Wie gesagt, ich bin das Gerät ja schon getaucht, wobei das Auf- und Abrödeln völlig easy ist.
Kein kompliziertes Trocknen der Gegenlungen, einfach Kalkbehälter raus, mit Lappen kurz trocken gewischt, fertig!

Den Standfuß werde ich ändern und ähnlich wie beim JJ gestalten, so dass das Gerät einen besseren Stand hat.

Den einzig wirklichen Nachteil sehe ich nicht beim Gerät selbst sondern viel mehr bei der Ausbildung.
Hier gibt es momentan nur zwei Instructoren in Deutschland, die auf dem Gerät ausbilden können, was natürlich zu einer enormen Wartezeit führt.
Eigentlich wollte ich den Kurs noch dieses Jahr machen, das war aber leider nicht mehr möglich. Habe nun leider erst einen Termin für März 2016 :shock:
Naja, aber wenigstens gerade noch rechtzeitig zur nächsten Bootssaison.


Grüße
Falko