Moin Ihr,
ich bin auf der Suche nach einen Kompressor. Einige haben den PE100, wie sind Eure Erfahrungen bisher damit? Bei 2 Tauchern im Haushalt wird er bestimmt seine 50h im Jahr machen...
Viele Grüße
Christoph
Kompressor PE100
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P.J.
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Re: Kompressor PE100
Hallo Christoph,
die Frage ist weniger die Anzahl Stunden im Jahr, sondern eher wie lange der Kompressor rödelt bis die Tauchflaschen oder aber auch die Speicherflachen voll sind. Wenn Ihr mit 2 D12 losgeht und beide DG nur einen Differenzdruck von 150Bar haben, würde das bei 100L/Min schon bedeuten, daß der Kompressor minimum 72 Minuten läuft. Wie viel Geräusche verträgt die Nachbarschaft, wie intensiv musst Du Dich um den Kompressor während der Füllzeit kümmern (z.B. Stichwort manuelle Entwässerung)? Das sind aus meiner Sicht relevante Fragen. Ich spreche in sofern aus Erfahrung, als daß ich anfangs einen 100L/Min. Kompressor hatte und seit mehreren Jahren nun einen Kompressor mit 300L/Min betreibe, mit vollautomatischer Entwässerung, Schallschutz, Speicherbatterie, etc.. Ersterer war gut für den Anfang, aber es wurde auch bald Zeit ihn zu wechseln. Am Ende hängt es natürlich wie so häufig vom Budget ab und es muss auch abgewogen werden, ob man zum Füllen irgendwo hin fahren zu möchte oder lieber mit den bekannten Nebenwirkungen zu Hause füllt. Wenn man die Möglichkeit hat zu Hause zu füllen, ist das eine super Sache, auch im Hinblick auf Mischgas gleich welcher Art.
Hilft Dir das wirklich weiter? Das kannst am Ende nur Du selber beantworten, aber wenn ich Deine Frage richtig verstehe, bist Du gerade in der Findungsphase und suchst Argumente dafür und dagegen. In sofern mag es Dir helfen.
MfG
PJ
die Frage ist weniger die Anzahl Stunden im Jahr, sondern eher wie lange der Kompressor rödelt bis die Tauchflaschen oder aber auch die Speicherflachen voll sind. Wenn Ihr mit 2 D12 losgeht und beide DG nur einen Differenzdruck von 150Bar haben, würde das bei 100L/Min schon bedeuten, daß der Kompressor minimum 72 Minuten läuft. Wie viel Geräusche verträgt die Nachbarschaft, wie intensiv musst Du Dich um den Kompressor während der Füllzeit kümmern (z.B. Stichwort manuelle Entwässerung)? Das sind aus meiner Sicht relevante Fragen. Ich spreche in sofern aus Erfahrung, als daß ich anfangs einen 100L/Min. Kompressor hatte und seit mehreren Jahren nun einen Kompressor mit 300L/Min betreibe, mit vollautomatischer Entwässerung, Schallschutz, Speicherbatterie, etc.. Ersterer war gut für den Anfang, aber es wurde auch bald Zeit ihn zu wechseln. Am Ende hängt es natürlich wie so häufig vom Budget ab und es muss auch abgewogen werden, ob man zum Füllen irgendwo hin fahren zu möchte oder lieber mit den bekannten Nebenwirkungen zu Hause füllt. Wenn man die Möglichkeit hat zu Hause zu füllen, ist das eine super Sache, auch im Hinblick auf Mischgas gleich welcher Art.
Hilft Dir das wirklich weiter? Das kannst am Ende nur Du selber beantworten, aber wenn ich Deine Frage richtig verstehe, bist Du gerade in der Findungsphase und suchst Argumente dafür und dagegen. In sofern mag es Dir helfen.
MfG
PJ
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Re: Kompressor PE100
Gut für den Anfang ist er. Und - für mich wichtig - mobil. Ich habe mittlerweile zwei davon rumstehen - Elektrisch und Benzin. Sie wandern bei mir mit den Events durch die Gegend.
Entwässern ist bei mir pauschal alle 15 Laufminuten.
Betriebswirtschaftlich gerechnet ist eine Reihe PE100 günstiger als ein großer. Zusätzlich dazu kommt Redundanz ins Spiel.
Also ich mag die kleinen, zumal "für den Anfang".
Entwässern ist bei mir pauschal alle 15 Laufminuten.
Betriebswirtschaftlich gerechnet ist eine Reihe PE100 günstiger als ein großer. Zusätzlich dazu kommt Redundanz ins Spiel.
Also ich mag die kleinen, zumal "für den Anfang".
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Kommandant-aD
Re: Kompressor PE100
Moin moin Cristoph,
mein Bauer Ultilus (100ltr/min im Betrieb seit 1981) hat mich bisher nicht im Stich gelassen also immer zur vollsten Zufriedenheit seinen Dienst geleistet.
Der Kompressor wurde 1981 für eine kleine DLRG Tauchgruppe in Eckernförde angeschafft später hat dieser auch teilweise die Tauchgruppe Süderbrarup versorgt. Jetzt nur noch für den Eigenbedarf.
Gebrauchtkauf Empfehlenswert, wenn Herkunft und Wartungsaufwand bekannt.
Gruß Kommandant
mein Bauer Ultilus (100ltr/min im Betrieb seit 1981) hat mich bisher nicht im Stich gelassen also immer zur vollsten Zufriedenheit seinen Dienst geleistet.
Der Kompressor wurde 1981 für eine kleine DLRG Tauchgruppe in Eckernförde angeschafft später hat dieser auch teilweise die Tauchgruppe Süderbrarup versorgt. Jetzt nur noch für den Eigenbedarf.
Gebrauchtkauf Empfehlenswert, wenn Herkunft und Wartungsaufwand bekannt.
Gruß Kommandant
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ChristophL
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Re: Kompressor PE100
am liebsten hätte ich wohl einen Bauer Oceanus aber die findet man gebraucht sehr selten und neu Kosten die über 5K. Dafür bekomme ich schon fast wieder einen PE200. Als Budget hatte ich mir max. 3500 Euro gesetzt (wenn es einen Oceanus gibt). Ich habe ja noch etwas Zeit und hoffe es findet sich was über den Winter. Zum 1. April sollte irgendwas bei mir in der Garage stehen.
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SAM
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Re: Kompressor PE100
Hey Christoph,
Ich habe tolerante Nachbarn und betreibe einen Bauer Junior. Ich habe ihn neu gekauft, da die Gebrauchtpreise zu dem Zeitpunkt für sehr alte Geräte sehr hoch waren...mir war auch der 300bar Fülldruck wichtig, da man so z.B. ein kleines D7 mit ähnlichem Luftvorrat wie ein D12 auf dem Schlauchi kann. Die wenigsten Basen füllen 300bar. Zudem hatte ich keinen Bock mehr von irgendwelchen Geschäftszeiten abhängig zu sein.
Seit ich das JJ habe füllt der Kompi deutlich seltener ein 300bar Speichermedium, von dem aus ich viel mit Überströmen erledige....
Mit den Füllzeiten hat PJ recht. ca. 40 min für ein D12 und wie Tim alle 15-20 min entwässern
ist aber bekommt man aber gut gemanaged 
Ich habe tolerante Nachbarn und betreibe einen Bauer Junior. Ich habe ihn neu gekauft, da die Gebrauchtpreise zu dem Zeitpunkt für sehr alte Geräte sehr hoch waren...mir war auch der 300bar Fülldruck wichtig, da man so z.B. ein kleines D7 mit ähnlichem Luftvorrat wie ein D12 auf dem Schlauchi kann. Die wenigsten Basen füllen 300bar. Zudem hatte ich keinen Bock mehr von irgendwelchen Geschäftszeiten abhängig zu sein.
Seit ich das JJ habe füllt der Kompi deutlich seltener ein 300bar Speichermedium, von dem aus ich viel mit Überströmen erledige....
Mit den Füllzeiten hat PJ recht. ca. 40 min für ein D12 und wie Tim alle 15-20 min entwässern
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
- Albert Einstein
Multae sunt causae bibendi!
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P.J.
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Re: Kompressor PE100
Moin,
alles richtig, aber wenn der mobile Faktor rein theoretisch bleibt - was meistens der Fall sein wird - wird man über kurz oder lang die Anlage ergänzen mit Speicherflaschen, O2, HE, etc- Ich habe mehrere Jahre bei meinem alten Junior manuell entwässert, was ging, aber es geht natürlich auch anders. Kurzum - entweder für bummelig 2T€ einen neuen Junior plus gute zusätzliche Filter, minimum 2 Speicherflaschen oder etwas warten auf einen Gebrauchten mit 300L/min. Wenn ein Kompressor nicht gerade von einer gut frequentierten Füllstation betrieben wird, dann haben auch ältere Exemplare selten mehr als 1.500-2.000 Betriebsstunden und sind damit weit weg vom natürlichen Ende. Je nach Hersteller spricht man von 9.000-12.000h, dann fangen größere Reparaturen an.
MfG
PJ
alles richtig, aber wenn der mobile Faktor rein theoretisch bleibt - was meistens der Fall sein wird - wird man über kurz oder lang die Anlage ergänzen mit Speicherflaschen, O2, HE, etc- Ich habe mehrere Jahre bei meinem alten Junior manuell entwässert, was ging, aber es geht natürlich auch anders. Kurzum - entweder für bummelig 2T€ einen neuen Junior plus gute zusätzliche Filter, minimum 2 Speicherflaschen oder etwas warten auf einen Gebrauchten mit 300L/min. Wenn ein Kompressor nicht gerade von einer gut frequentierten Füllstation betrieben wird, dann haben auch ältere Exemplare selten mehr als 1.500-2.000 Betriebsstunden und sind damit weit weg vom natürlichen Ende. Je nach Hersteller spricht man von 9.000-12.000h, dann fangen größere Reparaturen an.
MfG
PJ
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ChristophL
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Re: Kompressor PE100
zum Glück taucht meine Frau keine D12, nur mein geliebtes D8,5
Ich sehe schon, ich sollte auch mal auf die größeren ein Auge werfen. An 2-3 Speicherflaschen haben ich auch schon gedacht.
Ich sehe schon, ich sollte auch mal auf die größeren ein Auge werfen. An 2-3 Speicherflaschen haben ich auch schon gedacht.
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Rocco
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Re: Kompressor PE100
Moin Christoph,
ich kann den kleinen PE100 nur empfehlen. Ich habe ihn schon einige Jahre (Wechselstrommotor) und möchte die Mobilität und Zuverlässigkeit nicht missen.
Um für 2 Taucher zu füllen ist er auch von der Luftlieferleistung völlig ausreichend. Nach einem Tauchwochenende läuft er dann halt mal 1,5 oder 2h. Letztlich bedeuten Betriebsstunde für einen Kompressor auch gleichzeitig Pflege der Maschine.
Auf einer Schulung bei Bauer wurde gesagt, das ein Kompressor idealerweise 1mal in der Woche laufen sollte und dann mindestens für 30min um das Öl soweit auf Temperatur zu bringen das Wasseranteile im Öl (entstehen immer beim Verdichtungsvorgang) verdampfen können.
Das er über keine automatische Entwässerung verfügt sehe ich nicht unbedingt als Nachteil. Diese Entwässerungen sind relativ teuer und stellen eine potentielle Fehlerquelle da. In unseren Breiten, gerade im Winter, reicht es aus alle 25min zu entwässern. In der Zeit hast du ja schon meistens schon ein Tauchgerät voll und musst eh wechseln.
Viele Grüße Rocco
ich kann den kleinen PE100 nur empfehlen. Ich habe ihn schon einige Jahre (Wechselstrommotor) und möchte die Mobilität und Zuverlässigkeit nicht missen.
Um für 2 Taucher zu füllen ist er auch von der Luftlieferleistung völlig ausreichend. Nach einem Tauchwochenende läuft er dann halt mal 1,5 oder 2h. Letztlich bedeuten Betriebsstunde für einen Kompressor auch gleichzeitig Pflege der Maschine.
Auf einer Schulung bei Bauer wurde gesagt, das ein Kompressor idealerweise 1mal in der Woche laufen sollte und dann mindestens für 30min um das Öl soweit auf Temperatur zu bringen das Wasseranteile im Öl (entstehen immer beim Verdichtungsvorgang) verdampfen können.
Das er über keine automatische Entwässerung verfügt sehe ich nicht unbedingt als Nachteil. Diese Entwässerungen sind relativ teuer und stellen eine potentielle Fehlerquelle da. In unseren Breiten, gerade im Winter, reicht es aus alle 25min zu entwässern. In der Zeit hast du ja schon meistens schon ein Tauchgerät voll und musst eh wechseln.
Viele Grüße Rocco
Zuletzt geändert von Rocco am 09.12.2015 21:41:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Seacam
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