... um gleich in unsere Neoprenanzüge zu fahren. Vor unserem ersten Tauchgang kabolzten zwei Schweinswale in unserer unmittelbaren Nähe herum.
(Da die Schweinwale ja bereits alle ausgestorben sein müssen, konnten es natürlich nur Attrappen sein, die von lustigen Tauchern nachgezogen wurden. Entschuldigt, das mußte einfach mal wieder sein
Wer glaubt, daß die Strömung im kleinen Belt irgendeiner Art von zeitlicher Regelmäßigkeit gehorchen müßte, wurde heute eines Besseren belehrt: Die Strömung wechselte im Fünf-Minuten-Takt, unberechenbar in Richtung und Stärke. Nur einmal blieb sie boshaft konstant und heftig, während ich 13 Minuten lang an meiner Dekoboje hing. An der Boje und einem großen Stein festgekrallt, hoppelte und schleifte ich den Boden entlang, bis ich endlich an einen zweiten Stein vorbeihüpfte. Den heimste ich sofort ein und fand endlich das Gleichgewicht. Den Muskelkater habe ich immer noch...
Ansonsten: Am Panoramariff viel Riffbarsch und Steinpicker, einige Dörschlein. Im Freigelände viel Plattfisch und massenhaft Einsiedlerkrebschen.
Und, majestätisch in seiner Höhle: Ein Hummer!
Ich habe zwar erst fünf Tauchgänge am Ammoniakhavn gemacht, aber ich wurde noch nie enttäuscht.
Gruß: Rainer
PS: Bericht Mai 2010 vom Ammoniakhavn: http://www.foerdeschlosser.de/viewtopic.php?f=7&t=459
PPS: Kleine Veränderungen zum Mai: 1) Heute waren 11° statt damals 9°C in 12 m Tiefe.
2) Meine kleinen Freunde, die Gespensterkrebse waren fast nicht mehr zu finden. 3) Massenhaft pflanzliche Parasiten auf den großen brauen Zuckeralgen. Sehen aus wie ein Wald von Pfeifenreinigern im Miniformat.
- dann komm doch mal mit tauchen in der Ostsee. Ist garnicht so schlimm und wir alle sind eigentlich auch ganz nett. 