Leider mussten in meinem Exemplar auf Drängen der NAVY einige Passagen gelöscht werden. Wohl weil die Angst hatten, wir könnten hier womöglich die Glühbirne erfinden.
Kurzum: Die Form des Kalkbehälters, wie er fast überall verwendet wird (Inspi, Draeger FGT) ist von der Geometrie und Bemassung optimal. Steht aber auch in Unterlagen von Dräger drin, die haben da wohl mal geforscht. Optimal heißt, bester Kompromiss zwischen Querschnittsfläche und Atemwiderstand.
Der Farbumschlagindikator funktioniert. Man muss nur schnell genug hingucken. Weil sich die Farbe mit der Zeit wieder verliert. Also Buch führen, und den verbrauchten rechtzeitig im Garten vergraben. Der Ort der aktuellen Kalkreaktion ist keine Ebene, die vom Anfang zum Ende des Behälters wandert, sondern hat eine ausgebeulte Form proportional zur Strömungsgeschwindigkeit. Das führt über den Querschnitt zu ungleichförmiger Ausnutzung. Drum hat Dräger diesen Gummiring drin, der verteilt den Flow am Rand, Submatix diesen "Kinderkreisel" in der Mitte der Zusammenschraubstange, gleiche Wirkung beim FGT durch das durch die Mitte gehende Ausatemrohr. Die Idas haben zum gleichen Zweck eine strukturierte Oberfläche der Behälterinnenwand. Der Atemwiderstand wird m.E. von anderen Sachen massgeblich bestimmt. Wenn man mal die Querschnitte und Reynoldswerte für den Flow berechnet, kommt man aus sowas.
Was das Lagern angeht.. der Kalk hält vermutlich längern, als man lernt. Wichtig ist, ihn nicht austrocknen zu lassen. Dafür gibt es Blinddeckel für Kalkkanister und deren Hüte. Weil die Sensoren ja trocken bleiben sollen.
Frank, deine Staubschutzkappe ist da! Also hier.