Submatix 100 XT

Was man so alles ins Wasser trägt (und die meisten von uns auch wieder zurück)
(Öffentlich)
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Onkel POM

Submatix 100 XT

Beitrag von Onkel POM »

Moin Ihr,

hat jemand von Euch (Mat?) evtl. das Handbuch für den Submatix 100 XT Kreisel (der für 2 parallele Nitrox-Gemische) als PDF auf Tasche?
Im Netz ist es leider nicht (mehr) zu finden. Nur das für den 100 ST und der ist anders.
Habe mir heute ein XT günstig geschossen und daher würde ich gerne das Handbuch haben.
Sonst muss ich das Teil letztlich doch noch komplett umbauen ... :D

Viele Grüsse! :)
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Nitrogenius

Re: Submatix 100 XT

Beitrag von Nitrogenius »

Glückwunsch!

Schreib doch einfach die Lessmänner bei Submatix an..
Die werden Dir das bestimmt gerne schicken..
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Onkel POM

Re: Submatix 100 XT

Beitrag von Onkel POM »

Nitrogenius hat geschrieben:Glückwunsch!

Schreib doch einfach die Lessmänner bei Submatix an..
Die werden Dir das bestimmt gerne schicken..
Hab ick schon jemacht ...
Dachte, es geht hier evtl. schneller. ;)
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Onkel POM

Re: Submatix 100 XT

Beitrag von Onkel POM »

Aus Erfurt kam Hilfe. Hat sich also erledigt. :D
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Onkel POM

Re: Submatix 100 XT

Beitrag von Onkel POM »

So, revisioniert und tauchfertig. Morgen wird er getestet. :)
Erstmal sind beide Buddeln parallel geschaltet und es kann vorerst nur mit einem Gas getaucht werden.
Wenn ich die benötigten Teile habe, wird die Schlauchführung für den Betrieb mit zwei Gasen geändert.
Die bisherige Auftriebsblase ist hässlich und unhandlich, daher kommt auch noch mein Wing dran.

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Onkel POM

Re: Submatix 100 XT

Beitrag von Onkel POM »

Moin Ihr,

Donnerstag letzter Woche erstand ich für wirklich wenig Geld ein schlauchtechnisch verbasteltes aber dennoch recht gut erhaltenes Submatix 100 (vermutlich XT, aber es fehlt für den Zwei-Gas-Betrieb jeweils das zweites Dosierventil und der zweite Kugelhahn), welches als Basis für einige Probierereien (wieder mal Multifunktionsgerät - Mehrgas-SCR, mCCR und O2-CCR) dienen soll.

Am Tag nach dem Kauf waren die beiden verwarzten ersten Stufen (O2 und PL) wieder blitzeblank und O2-rein abgeschmiert, die Loop-Teile gereinigt und desinfiziert (der Vorbesitzer muss dem penetranten Geruch nach uw geraucht haben). Am Folgetag wurde die Pneumatikschlauch-Führung so abgeändert (war beim Kauf eine höchst bedenkliche und nicht nachvollziehbare Bastelei), dass die beiden Buddeln (vorerst) parallel und mit einem Gas benutzt werden konnten.
Für den Mehrgas-Betrieb muss ich bei Gelegenheit mal beim Pneumatik-Menschen (Kongsbak in Lübeck) vorbeischauen und je zwei passende neue Dosierventile und Absperrventile kaufen.

Gestern sollte das gute Stück dann in Blankeck getestet werden. Da es dort bekanntlich nicht tief ist, sollte es mit einem EAN80 bei einem Flow von 5 Ltr/Min auf max. 8-10m gehen.

Die aufrechte Position war für mich als bisherig ausschliesslichen Röhren-Piloten schon Weltklasse. Keine dicken Backen, alles super easy.

Auch das Abtauchen verlief problemlos und ich hatte mit den knapp 16,5kg irgendwie sofort die richtige Bleimenge für die halbtrockenen 7mm. Auch in der Grundliege-Fischbeobachtungs-Position war alles perfekt, wenn auch nicht ganz so fluffig atembar, wie meine Röhre.

Das böse Erwachen stellte sich ein, als ich lostauchte, mich von Anfang an extrem Hecklastig empfand und nur mit viel Mühe in einer einigermassen vernünftigen Tauchlage halten konnte. Hierzu muss ich sagen, dass ich ca. 7,5kg im Bleigurt und die restlichen ca. 9kg in den vier Bleitaschen des Gerätes verstaut hatte.

Schon nach kurzer Zeit musste ich mich auf den Grund knien, da ich starke Rückenschmerzen bekam (vermutlich durch das Hohlkreuz vom angestrengten Überkopftauchen und gleichzeitigem Anspannen der Bauchmuskulatur) und dadurch auch meine Atemfrequenz ziemlich hoch war. Die Atmung war nach kurzer Ruhe auch ohne Spülung wieder normal, also an evtl. zu hohem CO2-Wert lag es nicht.

Nach der dritten Schmerzpause reichte es mir. Ich nahm den Bleigurt ab und hing ihn mir abwechselnd über den Unterarm. Diese Position, etwa in Körpermitte, war dann, bis auf den irgendwie störenden Bleigurt am Arm, sehr gut. Ich konnte anhalten, ohne in eine senkrechte Position gezerrt zu werden und die restlichen 70 Minuten hatte ich dann auch wieder Augen für schöne Unterwasserwelt.

Der heutige Muskelkater ist dagegen weniger schön, da ziemlich heftig.


Die Frage an die Wissenden (Mat?) und andere ist nun:
Wie kann das Submatix 100 und ähnliche Geräte in Originalzustand (Trimmgewichte scheinen ja nicht vorgesehen zu sein) überhaupt vernünftig getaucht werden? Immerhin muss man ja davon ausgehen, dass die meisten Nutzer (so wie ich) einen Bleigurt und die geräteeigenen Bleitaschen nutzen und die Gegenlunge einen ganz guten Auftrieb im Bereich der Schultern erzeugt. Leichte Geräte (das Submatix wiegt tauchfertig nur knapp 15kg) haben ja leider den Nachteil, dass man damit relativ viel Blei benötigt und dass dadurch dann der Auftrieb der Schultern den Abtrieb der Hüften noch extremer erscheinen lassen.
Oder lag es einfach an meinem Unvermögen, mit etwas Anderem vernünftig zu kreiseln, als mit meiner gewohnten Röhre? Bei Röhren wird der Auftrieb der auf Hüfthöhe existenten Gegenlunge ja durch den ebenfalls in Hüftnähe getragenen Bleigurt ausgeglichen. Daher hatte ich mit meinen beiden Röhren immer eine perfekte Wasserlage, welche sich auch im passiven Schwebezustand (Deko, Beobachtungen etc.) nicht änderte.
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ferdy

Re: Submatix 100 XT

Beitrag von ferdy »

Ein Bekannter von mir hat sich im Bereich der Gegenlungen Bleiplatten IN das Gerät gebastelt.
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Onkel POM

Re: Submatix 100 XT

Beitrag von Onkel POM »

An sowas dachte ich auch, aber wie zum Geier wird das Gerät im Original getaucht?
Wie es scheint, sind originale Submatix 100, IDA 71 & Co. so überhaupt nicht tauchbar und das nervt irgendwie ... :evil:
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Onkel POM

Suchspiel - Finde den/die Fehler in der Schlauchführung ;)

Beitrag von Onkel POM »

Moin Ihr,

nachdem ich mir das Handbuch des Submatix 100 XT mal etwas genauer angesehen habe, fiel mir die in meinen Augen wirre und unsinnige Führung der Pneumatikschläuche auf.

Das Bild zeigt die originale Schlauchführung, welche ich aus dem Handbuch des Submatix 100 XT kopiert habe, das mir Matthias Lessman von Submatix vor Kurzem zugesandt hat.

Das Gerät soll eigentlich mit zwei verschiedenen Gasen (Main- und Bottom-Mix) getaucht werden, wobei mit dem Main-Mix abgetaucht und ab einer bestimmten Tiefe der Bottom-Mix zugeschaltet wird.

Die Schlauchführung ergibt aber einige Bedenklichkeiten, welche ein sicheres Tauchen mit dem Gerät, zumindest in der Originalkonfiguration, nicht zulassen, da das Loop-Gas nicht nachvollziehbar und nicht berechenbar wird.

Auf beiden Seiten liegt je eine Absperrvorrichtung und in der Mitte jeweils eine Dosiereinrichtung pro Gas.

Vielleicht fällt jemandem der Fehler in der Matrix auf. Daher halte ich mich mal zurück und warte ab, was Euch evtl. auffällt.

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Nitrogenius

Re: Submatix 100 XT

Beitrag von Nitrogenius »

Wirklich nicht recht einfach das nachzuvollziehen..
Muss aber nicht unbedingt ein Fehler sein..
Ggf. ist das durchaus so gewollt, müsste man halt sehen was sonnst das Manual dazu sagt..

Ich glaube man muss sich gedanklich davon trennen dass die Absperrvorrichtungen für beide Gase getrennt vorgesehen sind..
Vielmehr scheint es mir ggf. so gedacht, dass das linke Gas auf jeden Fall jenes sein soll welches den höheren Flow benötigt.. die zweite Dosiereinheit wird dabei nicht getrennt betrieben sondern zusätzlich.. Du kanns den Flow der "roten" Dosiereinheit quasi über die rechte Absperrvorrichtung zu oder abschalten..
Gleichzeitig kannst Du das linke Gas (das tiefe wegen des höheren Flows) schaltest Du mit der linken Absperrvorrichtung zu..
Ist es vielleicht so gedacht, dass man von vornherein mit beiden Flaschen abtaucht und das tiefe Gas eben durch öffnen der beiden Absperrvorrichtungen mit dem höheren Flow zuschalten soll?

Deine Bedenken kommen vermutlich daher, dass dann das andere Gas (aus der rechten Flasche) nopch zugang zur Dosiereinheit hat. Evtl ist dies durch unterschiedliche Mitteldrücke geregelt (linkes Gas höher als rechtes?)..
Ich teile aber Deine Bedenken.. Auf Mitteldruck alleine würde ich mich nicht verlassen..
Insofern müsste man dann auf Tiefe noch sicherheitshalber das rechte Gas am Ventil abdrehen, aber dann solllte er sicher zu betreiben sein..
Ich gehe bei der Anordnung eigentlich davon aus, dass es gedacht ist dass die Dosiereinheiten bei der Flowerhöhung tatsächlich parallel betrieben werden sollen und nicht getrennt..
Ist ggf. als zusätzliche Flexibilität des Systems gedacht, da es somit auch möglich wäre den Flow zu erhöhen auf dem O2reicheren Gas und man aber dann das ärmere Gas nicht zuschaltet (nur rechte Abspervorrichtung offen und links zu?

Ist aber nur ein Vermutung.. So richtig ist auf dem Bild die genaue Führung auch nicht zu erkennen.. Man muss hier und da eher etwas erahnen und ja.. Auf den ersten Blick sieht es sehr wirr und ggf. auch gefährlich aus in Bezug auf "unbestimmten" Mix..

Aber vielleicht liege ich auch ganz falsch..