Interessant ist das Drumherum im stillgelegten Hüttenwerk, welches heute ein Landschaftspark ist. Ich hätte mir deshalb auch mehr authentische Relikte aus der Hochofenzeit im Wasser gewünscht statt Flugzeugrumpf, Kuh, Trabant, Motorschiff, UL-Flieger ... Aber der Gasometer ist ziemlich bekannt und beliebt bei Tauchern nicht nur aus der Region, sicher gerade auch wegen des ganzen Nippes im Wasser. Im Sommer wird es übrigens bis 26° warm, dann ist da auch Hochbetrieb und proppevoll. Das Gelöt wird mit einem Kran hoch und runter transportiert, man selbst erklimmt in voller Montur die Wendeltreppe. Umgezogen wird sich außerhalb des Parks in einem Containerhaus auf dem Parkplatz (dort sind auch WC und Dusche), dann bekommt man einen Bollerwagen und kann losdackeln.
Gleichzeitig fand im Park eine Anglermesse statt. Dort haben wir uns mit Currywurst und Pommes Spezial versorgt - in Trockies und mit Kopfhauben. Es regnete. Mit uns standen zitternd und nass Raucher vor der Tür. Einer mit einem T-Shirt FCK PETA - seltsames Volk die Angler. Viele Vegetarier gibt es unter ihnen wohl auch nicht ...
Fazit: Muss nicht wieder sein, aber ein Punkt weniger auf meiner Bucket-Liste ... Apropos: Diese Bilder sind von Björn Dorstewitz, der jetzt im Hospitz liegt: https://www.tauchrevier-gasometer.de/bildergalerie/ - das stimmt nachdenklich und erinnert mich wieder nix aufzuschieben. In diesem Sinne, eine angenehme Woche wünsche ich in die Runde!