Sperrbrecher 139exFlamingo südlich Kap Lindesnes

Fredrikstad, Moss, Drøbak, Kristiansand, Lindesnes Fyr, Flekkefjord, Egersund, Stavanger, Haugesund, Bergen bis Sognefjord
Benutzeravatar
Rocco
Beiträge: 1731
Registriert: 18.11.2009 16:56:15
Wohnort: Eckernförde
Has thanked: 6 times
Been thanked: 16 times

Sperrbrecher 139exFlamingo südlich Kap Lindesnes

Beitrag von Rocco »

Moin Leute,
wach gerüttelt von Roberts Beitrag im Thread "Mal was für Kurzentschlossene......" (Termine)
viewtopic.php?f=5&t=2890
möchte ich hier dieses hochinteressante und kaum bekannte Wrack vor der norwegischen Südküste vorstellen. Die tollen Fotos sind von unserem 2. Tauchgang dort und wie so oft von Jörn Kumpart :)
Wie aus dem angehängten Facebookpost ersichtlich handelt es sich um ein absolutes Traumwrack. Wenig betaucht, gut erhalten, viele Details, interessante Geschichte und es liegt in einer eine tollen Region für einen Tauchurlaub. Allerdings ist es nicht einfach dort zu tauchen oder tauchbare Bedingungen zu finden. Das Wrack liegt im auf 65m Tiefe in einem Gebiet mit häufig starken Strömungen und hohen Wellen. Aber wenn die Bedingungen passen, ist es ein traumhafter Tauchplatz nur wenige Seemeilen vor der Küste.

Facebookbeitrag vom 31.10.2017
Heute war ein guter Tag! Endlich ist uns der schon lange ersehnte zweite Tauchgang am Sperrbrecher139 (Ex Flamingo) geglückt. Wir betauchten dieses Wrack das erste mal im Sommer 2014. Das beindruckende Kriegsschiff liegt im Skagerrak nur wenige Seemeilen vor dem südnorwegischen Kap Lindesnes sehr wetterexponiert in 65m Tiefe. Die Bedingungen waren perfekt. Wir hatten wenig Seegang, wenig Strömung und Sichtweiten von ca. 20m. Das Schiff steht aufrecht auf festem Sandgrund. Es gibt viele Details am Wrack zu sehen. Sperrbrecher waren speziell umgerüstete, ehemalige Handelsschiffe die mit aufwendigen Anlagen (VES-Anlage, Sperrballons, Geschütze usw.) ausgerüstet wurden um Seewege frei von Minen zu halten oder hochwertige Kriegsmarineeinheiten (wie z.B. Uboote, oder Handelsschiffe mit kriegswichtiger Fracht) in küstennahen Gewässern zu schützen. Dem Sperrbrecher139 wurde eine Mine im Winter 1945 zum Verhängnis. Wahrscheinlich kamen bei dem Verlust mehr als 50 Soldaten ums Leben. Thanks to our skipper Espen Maberg for the nice Support! (Unterwasserbilder von Joern Kumpart)

Viele Grüße Rocco
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.