Tauchen auf Helgoland

Von Borkum, Helgoland, Sylt bis Romø
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wracktaucher
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Tauchen auf Helgoland

Beitrag von wracktaucher »

Meinen Aufenthalt auf Helgoland konnte ich inzwischen auch mal zum tauchen nutzen. Prinzipiell ist das Tauchen im Naturschutzgebiet Helgoländer Felssockel verboten. Es sei denn, man hat eine Ausnahmegenehmigung oder gehört einer der Gruppen an, die es trotzdem dürfen (Forschungstaucher, Bundeswehr etc......)

Bild Das Foto entstammt Wikepedia

Gleich vorweg, gute Sicht bei Helgoland heißt 3 bis 5 Meter, die Tide lässt grüßen. Im Einstiegsbereich war die Sicht sogar fast Null! Fast unbeschreiblich sind die großen Laminarien Wälder, die den Boden bedecken. Dazwischen, diese stehen ja auf Stengeln, findet man große Seeigel, Fische und Knieper (eine große, sehr schmackhafte Variante des Taschenkrebses). Dazu eine zerklüftete Felslandschaft von roten Sandstein. Südlich von Helgoland liegen Deutsche und Englische U-Boote aus dem I. Weltkrieg. Zu diesen werden ab und zu wohl auch Wracktouren angeboten. Als weitere Besonderheit kann man die „Düne“ nennen. Auf der östlich von der Felsinsel Helgoland gelegenen Sanddüne, im II: Weltkrieg Standort einer Me 109 Staffel Jagdflieger, heute Badeinsel und Verkehrsflugplatz, leben eine große Anzahl von Seehunden und Kegelrobben. Wenn man am Nordstrand baden geht, kann es passieren, dass man Begleitung bekommt. Mir selbst ist es am Baden passiert, dass ein Seehund mehrmals 2 bis 3 Meter herangeschwommen ist. Da sollte man noch mal schnorcheln gehen. Aber immer dran denken, Seehunde und Robben sind Raubtiere und haben ein dementsprechendes Gebiss, falls man sie ärgert.......
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