Höhlentauchen im Lot

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Andrea

Höhlentauchen im Lot

Beitrag von Andrea »

Moin zusammen.

Ich nehm's gleich vorweg: wie ihr seht kann ich noch länger schreiben. Viiiel länger ;-)

Deshalb: NUR FÜR INTERESSIERTE kommt hier ein ausführlicher Bericht über 1 Woche Höhlentauchen im Lot.

Ich würde mich freuen, von euch "alten Lot Hasen" – @Rocco , @joern_k , @Zille, @NvG – zu hören, ob ihr die Höhlen auch alle kennt, und ob ihr ähnliche Lot-Erlebnisse bei eurem "ersten Mal" hattet. Natürlich nur, wenn ihr mögt. :D


Zu zehnt ging es am 1./2. Januar los nach Frankreich ins Lot, DER Höhlentauch-Destinationen in Europa. Organisiert wurde die Tour von Peter Gärtner, der zusammen mit seiner Partnerin Manu dabei war. Weiterhin waren wir acht Taucher, zwei – MiZi und Kenzie – waren schon öfter im Lot, die restlichen sechs – darunter @Hauke und ich – alle GUE Cave 1 zertifiziert, zum ersten Mal.
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Untergebracht waren wir in Gramat, in einem wunderhübschen Landhaus, in dem wir von Murielle und ihrem Mann aus köstlichste versorgt wurden. Jeden Tag leckeres Frühstück, abwechslungsreiche Lunchboxen für zwischen den Tauchgängen und jeden Abend ein Dreigängemenü. Alles französisch und super lecker. Einfach klasse!

Angereist waren alle Teams mit dem Auto, Jeder hatte seine komplette Ausrüstung und ein bis zwei D12 dabei. Gefüllt wurde nach jedem Tauchtag bei Olivier Bertieaux (The Cave to be), was ganz in der Nähe unserer Unterkunft lag. Eine beeindruckende Einrichtung mit sieben Kompressoren, einem irre großen Speicherflaschen-Setup, einem in die Erde eingelassenen Wasserbecken zum Kühlen wärend des Füllens und detaillierten Plänen zu allen Spots.

Die Höhlen liegen alle ziemlich genau 1 Stunde von Gramat entfernt. Jeden Morgen startete unser kleiner Autokonvoi um 8:30 Uhr Richtung Norden.
In die Entscheidung, in welcher Höhle getaucht wird, flossen die Wünschen der Teilnehmer, Peter Erfahrung und natürlich die Gegebenheiten vor Ort ein. Wir hatten Glück, dass eigentlich alle Höhlen, die wir tauchen wollten, auch betauchbar waren. Die Reihenfolge empfahl Peter mit Blick auf eine kontinuierliche Steigerung der Anforderungen. Das war super.

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Tauchtag 1: die "Ressel"

Man startet den Tauchgang aus einem Fluss heraus, der Célé. Ein von der Gemeinde angelegter gr. Parkplatz zeigt bereits, dass die "Ressel" eine sehr beliebte Höhle ist. Nach detailliertem Briefing von Peter – welches es an jedem Tauchspot gab – ging es los. Anrödeln. Checken. Und dann 50 m den Fluss hoch schwimmen. Ein an einem Baum am Ufer festgeknotetes Seil führt durch einen geräumigen Eingang in die Höhe.

Charakteristisch für die "Ressel" ist heller glatt gewaschener Stein, der sich in geräumigen Gängen und riesengroßen Blöcken präsentiert. Für C1 zertifizierte führt die Route an einem T vorbei, an dem man sich für die flache Route (12 m) oder die tiefe Route (24 m) entscheiden kann. Beide treffen sich an einem hübschen Schacht wieder, an dem die Zertifizierungslimits jedoch einen round trip untersagen. Hauke und ich erkundeten auf dem ersten TG den flachen Gang, auf dem zweiten den tiefen.

Die Sicht war im Fluss besser als wohl üblich, in der Höhle für uns als Einsteiger in Ordnung, wenngleich auch nicht überragend – vielleicht 8 m. Die Wassertemperatur in der Höhle lag zwischen 12°C und 14°C – das sollte in allen Höhlen genauso bleiben – der Fluss war etwas kühler. Tiere hatten wir nicht erwartet, trafen aber in der Höhle auf einige kleine Fische, viele leider mit Abzessen.

Der Abend wurde – wie alle darauf folgenden – gemütlich mit einem Aperitif am Kamin eingeläutet, worauf jeweils das leckere gemeinsame Dinner an der langen Tafel folgte. Manu, die außer Ärztin auch hobbymäßig Wein-Sommelier ist, bot uns an, uns die Woche über jeden Tag einen zum Essen passenden frz. Wein vorzustellen und zu erklären. Das war natürlich großartig!

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Tauchtag 2: die "Landenouze"

Oft hat man sie schon auf Bildern gesehen, nun waren wir endlich selbst vor Ort, an der bekannten Zisterne der "Landenouze". Ein riesiges gemauertes Becken, in das seit einer Weile statt der fiesen Vertikalleiter eine Doppelpack-freundliche Treppe führt. Wir fanden die Zisterne mit rechtniedrigem Wasserstand vor, etwa zu einem Drittel mit Wasser gefüllt, d.h. circa 4m.

Für fünf Autos ist Platz an der Landstraßenkante der Fußweg angerödelt vom Auto zum Becken ist kurz. Nach Sicherheitscheck an der Oberfläche taucht man ab, direkt unter der Treppe ist eine Felsspalte im Boden. Hier beginnt die Höhle. Die Spalte ist oben übermannsgroß und wird nach unten hin steil und enger. Man kommt problemlos durch, nichts desto trotz ist es eine erste Steigerung zu der großen Höhlenöffnung der "Ressel".

Die Höhle selbst hat etwas schmalere Gänge als die "Ressel", ist jedoch noch durchaus geräumig. Der Fels hat überwiegend Karamell-, Haselnuss-, Schokolade-Farben und ist sehr hübsch. Die Tektonik ist ziemlich abwechslungsreich und wir sahen sogar einen größeren Krebs und einige winzige Shripms.

Nach 1 Stunde kamen Hauke und ich durch den Felsspalt zurück, quatschten begeistert eine Weile an der Oberfläche in der Zisterne, rechneten entsprechend des Restdrucks einen neuen Turn Pressure aus, und tauchten für einen zweiten TG gleich wieder ab. Ein T gibt es in unserem Bereich nicht, wir tauchten also nochmal die selben Route, die vielfältigen Felsen sind jedoch alles andere als langweilig.

Am Nachmittag fuhren wir gemeinsam schon einmal zu unserem Ziel des nächsten Tages, um uns einen Eindruck zu verschaffen, was auf uns zukommt (und es allen Teilnehmern zu ermöglichen sich ggf. vorab für ein anderes Ziel zu entscheiden). Schon für das Reconnaitre kamen Gummistiefel, Helm und Kopflampe zum Einsatz.

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Tauchtag 3: Trou Madame

Dieser Tauchtag sollte der flachste der Woche sein, mit einer Durchschnittstiefe von nur 4 m, gleichzeitig sollte es aber das körperlich anstrengendste Unterfangen darstellen. Die Trou Madame liegt etwas versteckt. Zuletzt biegt man von der Straße in einen Feldweg ein, der einen tief in einen märchenhaften Wald führt. Dichtes Unterholz, die Bäume grün, moosbewachsen und mit Feenhaar behängt, ein kleiner Fluss plätschert dahin. Eben durch jenes Flussbett gilt es, das gesamte Equipment etwas bergan zu schaffen. Hier zahlt es sich aus, gute Wanderschuhe oder Gummistiefel mit groben Profil dabei zu haben.

Unser Base Camp ist eine große Höhlenkammer. Es gibt dort kein Stück geraden Boden, jeder muss sehen, wo er sein Equipment standsicher unterbringt. Ein paar Transportrunden sind notwendig: erst das D12, dann eine Tasche mit dem restlichen Equipment, dann am Auto in den Trocki und die letzten Dinge, wie DAN Koffer und Lunch hoch geschafft. In der Höhle wird alles zusammengebaut und sehr genau gecheckt.

Dann gilt es, das Equipment über Felsen und unebensten Boden in den nun folgenden Kriechgang zu schleifen. Ohne D12 auf dem Rücken kann man in gebückter Haltung, Hände auf den Knien, bis nach vorne voran schleichen. Mit D12 wird dies sehr schwer, sowohl was die Höhe, als auch die Belastung für den Rücken angeht. Trotz meiner kleinen Körpergröße hab ich mir das gespart und stattdessen ein möglichst kompaktes, equipmentsicheres Päckchen aus meinem D12 geschnürt, um es in den paar Handbreit Wasser im Kriechgang nach vorne zu schieben. Sieht super aus die Rückseite jetzt. Ich bin auf jede Schramme stolz ;-)

Habe ich zunächst noch über den Helm gelacht, hat er mir doch einige Schrammen in der Kopfhaut erspart. Ohne Head Lamp ist man in jedem Fall aufgeschmissen, der Kriechgang an sich ist stockdunkel. Nachdem das ganze Gelumpe an der Einstiegskante deponiert war blieb nur noch eine kleine Schlangenmensch-Aufgabe, um zwischen der niedrigen Höhlendecke und der Kante ins Gerät zu kommen, dann konnte es endlich losgehen.

Und wie es los ging! Eine traumhaft schöne Höhle mit filigranen Felsformationen, teils feinem Sandboden und interessanten Zickzackgängen, Schächten und Luftkammern. Sichtweiten sicher 20–30m. Traumhaft. In die Luftkammern riskierten wir auch jeweils einen Blick – Atemregler stets im Mund. Durch die sehr geringe Durchschnittstiefe reicht unser Luftvorrat ewig. Nach ausgiebiger Höhlenerkundung galt es am Ende dann natürlich, alles Zeug wieder zurück zu schaffen. Über zu wenig workout konnte man sich an dem Tag jedenfalls nicht beschweren ;-)

Ganz klar ist aber, dass es ein großartiger Tauchplatz ist und dass die Höhle all das Geschleppte wert ist. Auch haben wir uns an diesem Tag besonders gefreut, einmal etwas mehr in das "echte" Höhlentauchen hinein schnuppern zu können. Denn wie man in sehr flachen Gängen schweres Equipment bewegt, wie nötig Kopflampen und Helm sein können, und dass Teamwork an solchen Sopits besonders wichtig ist, das sind Dinge, die man eben nur hands-on lernen kann.

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Tauchtag 4: Combe Nègre

Das erste Abenteuer des Tages wartete bereits bei der Anfahrt auf uns. Der Einstieg zu dieser Höhle ist sehr abgelegen, am Fuße riesiger Autobahnbrückenpfeiler, nur über unbefestigte Wege zu erreichen. Leider wurde diese offroad-Strecke einem der Reifen an Haukes Wagen zum Verhängnis. Glück im Unglück – zumindest für mich – war, dass die Panne direkt am Tauchsport passierte. Hauke musste leider trotzdem auf den Tauchgang verzichten, ich durfte es aber wagen.

Als erstes musste geprüft werden, ob der Höhlengang Wasser führt oder trocken liegt. Angetaucht wurde die Höhle wieder über einen Fluss, die Dordogne. Kenzie und ich warfen uns in unsere Trockis und paddelten nur mit Flossen, Maske und Handlampe Richtung Eingang. Zwei Handbreit Wasser im Gang – es konnte also losgehen. Da wir schon in Trocki waren, bildeten Kenzie und ich das erste Team. Aufgrund der engen Höhlenverhältnisse, sollten die Teams mit einigem Abstand zueinander starten.

Wir schwammen aufgerödelt wieder zum Eingang, dort muss man sich auf allen Vieren auf ein Felsplateau hoch arbeiten und dann, Regler im Mund, Richtung Höhleneingang kriechen. Am Ende des vielleicht 20 m langen Tunnels, verschwindet der Gang unter dem Fels. Kenzie, die schon mehrfach in dieser Höhle war, tauchte voran. Ich wollte hinterher, steckte aber im Eingang fest. In meinem Kopf ging so einiges ab, als die Flaschen oben gegen stießen während ich unten auflag. Mit den Füßen ebenfalls an der Gangdecke ging es weder vor noch zurück. Kenzie, die inzwischen zu mir umgedreht war, gab mir Zeichen ein kleines Stück weiter rein zu kommen, da könnte ich mich besser bewegen. Leichter gesagt, als getan ... ich kam nicht voran und war mir ehrlich gesagt in dem Moment auch nicht sicher, ob ich das überhaupt wollte... Nach einigen weiteren Versuchen signalisierte ich ihr, sie möge mich raus schieben. Ein kleines Stück weiter hinten konnte ich mich mit etwas Mühe um 180° drehen. Zurück im Fluss stehend besprachen wir, was war und was man besser machen könnte. Ich wollte es noch einmal versuchen.

Beim zweiten Versuch ließ ich mir mehr Zeit und war insgesamt sehr viel ruhiger. Das ändert jedoch nichts daran, dass ich nicht durch das Loch kam. Das Gefühl war noch immer eher beklemmend. Zurück im Fluss war ich mir nicht sicher, ob ich mir mental einen kl. Arschtritt geben, oder lieber auf meine innere Stimme hören sollte... Nach einigem Ringen mit mir entschied ich mich für Letzteres und wir schwammen zurück. #NotMyCaveToDay

An der Tatsache, dass alle anderen danach nach und nach in der Höhle verschwanden, nur ich nicht drin gewesen war, hatte ich zu knabbern. Nachdem die beiden, mit denen ich auch meinen Cave Kurs absolviert hatte, zurück waren, und von einer insgesamt sehr sehr engen Höhle berichteten, konnte ich aber meinen Frieden damit machen. Es war die richtige Entscheidung, glaube ich.

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Tauchtag 5: Font del Truffe

Der bisherigen Systematik folgend stand für den fünften und letzten Tauchtag nochmals eine Steigerung an. Ausgangspunkt für die Source de la Fontaine del Truffe ist ein wunderschöner Quelltopf in einer idyllischen, abgelegenen Gegend. Der Quelltopf ist glasklar und man sieht von oben bereits den Eingang.

Im Briefing erfuhren wir, dass der Eingang eine besondere Herausforderung darstellt: der Boden besteht aus lockerem Kies, der immer wieder in den Eingang nach rutscht und ihn verkleinert. Peter und Manu wollte als erste in die Höhle tauchen, etwas Kies beiseite schieben, und uns dann ein OK geben, nachzukommen. Wir machten uns alle fertig und warteten auf ihre Rückkehr. MiZi und Kenzie, die auch diese Höhle schon kannten, waren Team 1, Hauke und ich waren Team 2. Team 3 und 4 wurden zusammen gelegt, da einer aus Team 1 nach kurzen Blick in den Eingang von dem TG absah.

Nicht zuletzt durch meine Enttäuschung vom Tag zuvor beeinflusst, war ich fest entschlossen, durch diesen Eingang zu kommen, zumal die Höhle dahinter unheimlich schön sein sollte. Die Hauptleine startet bereits im Quelltopf. Das war auch gut so, denn nachdem sich darin alle fertig gemacht hatten herrschte schon dort fast null Sicht. Die Leine führt über einen großen Felsbrocken und direkt dahinter in das echt verdammt kleines Loch mit Kiesbett. Der steile Winkel – die Flossenspitzen noch oben über dem Felsen den Kopf schon unten im Loch – war schon herausfordernd. Und obwohl ich genau den Briefing Hinweisen folgte – links halten, Arm lang strecken – hing ich mit den Flaschen im Felsen und im Bauch im Kies und kam nicht weiter.
Durch die Erfahrungen vom Tag zuvor konnte ich ganz ruhig bleiben. Ich rutschte hin und her, drückte mich noch mehr in den Kies, und schaffte es schließlich mich am Seil durch das Loch zu ziehen. Wie beschrieben öffnete sich dahinter eine riesige Kammer und wie abgemacht sammeln wir uns zunächst alle in dieser Kammer. Dort sahen wir auch riesige Kaulquappen – von Ochsenfröschen, wie wir später erfuhren.

Der Tauchgang hätte auch relativ kurz ausfallen können, denn wir nahmen an, dass die erste Trockenstelle, die bereits nach 150 m ansteht, nicht passierbar sein könnte. Doch sie führte genügend Wasser, so dass wir in Sump 2 weiter tauchen konnten. Bis zur ersten Trockenstelle zeigte sich die Höhle in schönen Farben und spannenden Gesteinsschichten mit relativ geräumigem Gang. Sump 2 wirkte dagegen wie eine total andere Höhle: kleine verwunschene verwinkelte Gänge, sehr filigraner Fels, fast wie ein Mäusebau – einfach großartig! Und unendliche Sichtweiten, sobald man von der Eingangsschmuddelstelle weg war.

Wir genossen den Tauchgang und die Teams entzerren sich schnell. Auf dem Rückweg erwartete Peter uns mit seiner Kamera in einer der größeren Kammern und machte von jedem eine schöne Unterwasseraufnahme. Dann half es alles nichts, man musste nochmal durch das Loch. Die Null-Sicht-Situation hatte sich inzwischen etwas gelegt, als Hauke und ich als erste Rückkehrer am Loch ankam. Ich leerte Trocki und Wing und machte mich auf den Weg und… zack… steckte sofort wieder fest. Ruhig atmend lag ich auf dem Bauch im Kies und kam nicht durch... Egal welchen Winkel ich versuchte, nix... Und das obwohl Peter zuvor gesagt hatte, raus wäre meist einfacher als rein. Ich versuchte mir die Geometrie des Lochs und des Felsbrockens noch einmal vor Augen zu führen – spiegelverkehrt – aber voran brachte mich das nicht.
Hauke, der hinter mir an der Leine wartete, konnte von all meinen Überlegungen und Bemühungen nichts sehen und musste sich in Geduld üben. Schließlich fiel mir auch nichts anderes mehr ein als fünf große Hände voll Kies zur Seite zu schieben um das Loch zu vergrößern. Und siehe da: dann passte es. Hätte ich auch eher drauf kommen können... aber will ja alles gelernt sein.
Und dafür, dass wir noch vor kurzem Witze darüber gerissen hatten, dass wir GANZ SICHER NICHT in Höhlen tauchen, in denen man sich erst den Eingang freischaufeln muss, war es schon erstaunlich dass wir nun genau das taten. Im Quelltopf wieder aufzutauchen war dann eine entsprechend siegesfreudige Angelegenheit. Was für ein Tauchgang zum Abschluss!


Die Reihenfolge der Höhlen hätte von Peter nicht besser ausgewählt (und vom Wettergott nicht besser abgesegnet) werden können. Jeden Morgen haben sich bei mir Aufregung und Vorfreude die Waage gehalten und jede Höhle hat mir ihre Hinweise mit auf den Weg gegeben.

Insgesamt haben mich diese fünf Tage im Lot höhlentauchtechnisch sehr voran gebracht. Könnte jetzt direkt nochmal eine Woche dran und einfach nochmal wieder vorne anfangen und rein hüpfen .... :-D
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Schriftbarsch
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Re: Höhlentauchen im Lot

Beitrag von Schriftbarsch »

Wow, Andrea, tolle Story!
eigentlich wollte ich vor dem Schlafengehen nur kurz ins Forum gucken. Jetzt hast du mich mit deinem ausführlichen Bericht gefesselt. Ich kenne mich zwar in der Cave-Szene nicht so aus, aber das klingt nach einem tollen Erfahrungsgewinn. Und dass wo ich doch so ein Frankreich-Fan bin ;-) Ja, super Geschichte und lieben Dank für den anschaulichen, detallierten Bericht. Das ist definitiv auch für Altholz/-Metall-Fans interessant :-D
„Ein Wrack ist Poesie an sich, Poesie des Untergangs.”

(Siegfried Lenz)
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wracktaucher
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Re: Höhlentauchen im Lot

Beitrag von wracktaucher »

Interessant, bestärkt mich aber in dem Gefühl, dass enge Höhlen nix für mich sind. Viel Spaß weiterhin und immer wieder gutes auftauchen
Ave, deus fori, morituri te salutant! Primos veritas morticinus est!

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Re: Höhlentauchen im Lot

Beitrag von Seacam »

Klasse Bericht!
Vielen Dank fürs teilen des Abenteuers.
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Brar
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Re: Höhlentauchen im Lot

Beitrag von Brar »

Wow, ich muss auch mal wieder dahin. :-) Danke dir
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Re: Höhlentauchen im Lot

Beitrag von Blacky »

Toller Bericht. Und beeindruckende Performance! Vielen Dank fürs Teilen.

PS/ Ein "künstlicher Dichter" lieferte zu der Aufforderung "Schreibe im Stil von Goethe ein Gedicht zu Andreas Bericht über ihre Erlebnisse beim Höhlentauchen in Frankreich" etwas, dass ich dir nicht vorenthalten möchte:
ChatGPT hat geschrieben:In dunkler Tiefe, in stillem Reich,
da wandelt Andrea mutig weiter,
durch Fels und Wasser, ohne Leich,
in unermesslicher, wilder Weiter.

Sie spürt die Kälte, die Dunkelheit,
die Einsamkeit, die Angst, die Sorge,
doch auch die Schönheit, die sie trifft,
die Farben, die sie nie gesehn vorher.

Sie taucht hinab in ungewisse Welt,
in Unbekanntes, in Abenteuer,
und lässt sich ein auf diese Heldenpfel,
für einen Augenblick, der nie verweht.

Sie kehrt zurück, erfüllt von Staunen,
von Ehrfurcht vor der Naturgewalt,
und weiß nun um die Schönheit tiefen,
die unter uns verborgen schläft.
Andere können also auch viel Text produzieren ;-)
/Dirk
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Hauke

Re: Höhlentauchen im Lot

Beitrag von Hauke »

Besser kann man unsere Woche im LOT nicht beschreiben. Vielen Dank dafür 😊
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Andrea

Re: Höhlentauchen im Lot

Beitrag von Andrea »

Lustig, ich spiele gerade mit dem Erzeugen von KI-generierten Bildern herum und Christian, als Texter, erzählt schon seit mehreren Monaten von ChatGPT...

Großartig, dass Du es mit dem Bericht gefüttert hast 8-) Und Goethe als Cave diver ist eigentlich zudem eine sehr schöne Vorstellung :lol: Danke!
Blacky hat geschrieben: 14.01.2023 12:47:25 Toller Bericht. Und beeindruckende Performance! Vielen Dank fürs Teilen.

PS/ Ein "künstlicher Dichter" lieferte zu der Aufforderung "Schreibe im Stil von Goethe ein Gedicht zu Andreas Bericht über ihre Erlebnisse beim Höhlentauchen in Frankreich" etwas, dass ich dir nicht vorenthalten möchte:
ChatGPT hat geschrieben:In dunkler Tiefe, in stillem Reich,
da wandelt Andrea mutig weiter,
durch Fels und Wasser, ohne Leich,
in unermesslicher, wilder Weiter.

Sie spürt die Kälte, die Dunkelheit,
die Einsamkeit, die Angst, die Sorge,
doch auch die Schönheit, die sie trifft,
die Farben, die sie nie gesehn vorher.

Sie taucht hinab in ungewisse Welt,
in Unbekanntes, in Abenteuer,
und lässt sich ein auf diese Heldenpfel,
für einen Augenblick, der nie verweht.

Sie kehrt zurück, erfüllt von Staunen,
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Rocco
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Re: Höhlentauchen im Lot

Beitrag von Rocco »

Hallo Andrea, jetzt bin ich erst heute über diesen tollen Bericht gestolpert. Es kommen tolle Erinnerungen an die Tauchgänge im Lot bei mir hoch.
Da ich gerade in der Ardeche und in Cassis war und mit einem Grinsen im Gesicht zurück gekehrt bin, kann ich deine Freude über diese Woche gut verstehen. Frankreich steht bei mir mittlerweile jedes Jahr im Kalender....ob Lot, Ardeche oder Cassis wird sich zeigen. Toller Bericht, Jörn und ich haben übrigens den Eingang der Truffe nicht überwunden, diese schöne Höhle bleibt also auf der to do List......obwohl deine Beschreibung des Einganges klaustrophobische Ängste weckt.
@Blacky : Cooler Beitrag der KI, unglaublich.....aber irgendwie auch zum fürchten

Viele Grüße Rocco
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philipaushamburg
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Re: Höhlentauchen im Lot

Beitrag von philipaushamburg »

einfach nur "Danke"
Gruß aus Hamburg