Schutzkappen für O2-Sensoren

Was man so alles ins Wasser trägt (und die meisten von uns auch wieder zurück)
(Öffentlich)
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tauchsieder

Schutzkappen für O2-Sensoren

Beitrag von tauchsieder »

Ich brauche Hilfe.

Man behauptet, daß O2-Sensoren länger halten, wenn sie während der Aufbewahrung durch Aufsetzen einer Schutzkappe auf die Sensoröffnung gegen die Umgebungsluft abgedichtet werden.

Nun wurde bei einem meiner Sensoren keine Schutzkappe mitgeliefert und beim anderen Sensor habe ich die Schutzkappe in Hemmoor verloren. Suchen nach Dichtkappen im Internet waren bisher erfolglos. Vielleicht habe ich das falsche Suchwort gewählt.

Wer weiß, wo ich solche Schutzkappen herbekomme?
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Nitrogenius

Re: Schutzkappen für O2-Sensoren

Beitrag von Nitrogenius »

Soll alles Humbug sein..
Die Zellen halten gleich lange egal welcher Umgebung sie Ausgesetzt sind..
Stickstoff, Kühlschrank, Stickstoff+Kühlschrank, Schutzkappe etc..
Ein bißchen glaub man natürlich selbst daran, denn Chemischer Prozess.. Wenn nichts da zum Reagieren, kann nichts reagieren, also muss es länger halten..
Ich kleb die Membranen von den losen Sauerstoffzellen einfach mit Duck-Tape ab..
Die im Inspi tausche ich ohnehin nach 12 Monaten sicherheitshalber also mache ich mit denen auch gar nichts..
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Onkel POM

Re: Schutzkappen für O2-Sensoren

Beitrag von Onkel POM »

Bei aufgesetzter Kappe zeigt der Sensor nach 'ner Weile nur noch im einstelligen Prozentbereich an, sodass man davon ausgehen kann, dass der restliche Sauerstoff wegreagiert ist. Weniger O2, weniger Reaktion, wobei die Alterung dennoch weiter geht. Etwas länger halten die Sensoren mit Kappe wohl sicher. Ob Tape dauerhaft so gut abdichtet, bezweifle ich.

Habe leider nur eine Kappe von meinem CitiCell (passt auch auf den AII), sonst würde ich Dir eine abgeben.
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aradam

Re: Schutzkappen für O2-Sensoren

Beitrag von aradam »

Moin moin,

was für einen Durchmesser haben denn die Schutzkappen?
Kann ja mal im RTW oder KrHaus nach etwas verwertbarem stöbern.
Oder meinen Dräger Techniker löchern.

Gruß
Alex
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Onkel POM

Re: Schutzkappen für O2-Sensoren

Beitrag von Onkel POM »

Der Sensor hat ein Gewinde mit Aussendurchmesser von 15,7mm mit einer Steigung von ca. 1,3 muss also irgendwas zölliges (5/8"?) sein.
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tauchsieder

Re: Schutzkappen für O2-Sensoren

Beitrag von tauchsieder »

aradam hat geschrieben:Oder meinen Dräger Techniker löchern.
Daran hatte ich als alter Gasmann natürlich auch schon gedacht. Aber leider stecken die gewindelosen Sensoren für Beatmungs- und Narkosegeräte von Dräger in eigenen Sensor-Houses, die dann eigene (leider größere) Gewinde haben. Dementsprechend passen die Steck-Schutzkappen nicht auf die in Rebreathern und Tauchgas-Oxymetern verwendeten Sensoren.

Wahrscheinlich ist es neben dem Panzertape die einzige Lösung, ein kurzes Stück elastischen Schlauch zu nehmen, das auf das Sensorgewinde paßt, und eine Endplatte draufzukleben. Diese so erzeugte Steck-Schutzkappe müßte ähnlich dichten wie eine Gewindekappe.
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Submatx

Re: Schutzkappen für O2-Sensoren

Beitrag von Submatx »

tauchsieder hat geschrieben:
aradam hat geschrieben:Oder meinen Dräger Techniker löchern.
Daran hatte ich als alter Gasmann natürlich auch schon gedacht. Aber leider stecken die gewindelosen Sensoren für Beatmungs- und Narkosegeräte von Dräger in eigenen Sensor-Houses, die dann eigene (leider größere) Gewinde haben. Dementsprechend passen die Steck-Schutzkappen nicht auf die in Rebreathern und Tauchgas-Oxymetern verwendeten Sensoren.

Wahrscheinlich ist es neben dem Panzertape die einzige Lösung, ein kurzes Stück elastischen Schlauch zu nehmen, das auf das Sensorgewinde paßt, und eine Endplatte draufzukleben. Diese so erzeugte Steck-Schutzkappe müßte ähnlich dichten wie eine Gewindekappe.
Die Dräger OEM Sensoren werden übrigens mit Kurzschlußstecker geliefert.
Warum, erschließt sich mir mangels chemischer Kenntnisse nicht.
Gruß,
Matthias