du meinst PC Noop, oder?philipaushamburg hat geschrieben: 28.01.2021 12:07:02 schade, ich hatte gehofft, dass hier jetzt ebenfalls die Zeichnung von Oleksiy zu sehen ist. Können die Admins den PC Nerd helfen?
Zeichnungen und Skizzen
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Blacky
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Re: Zeichnungen und Skizzen
/Dirk
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Deep Blue Sea
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Re: Zeichnungen und Skizzen
Motorsegler "Marie" in der Kieler Bucht (eigentlich eher als Tjalk Falshöft oder Tjalk "Marie" bekannt). Allerdings, wenn ich mir das Wrack ansehe, merke ich fast nichts von einer Tjalk, sondern eher von einem Ewer (einem anderen historischen Typ des Segelfrachters). Und mit 25 m ist dieser hier sogar ein 2-Master Besanewer. Und mal wieder, kein für Tjalks oder Ewer typisches abstehendes Ruder hinterm Hecksteven, sondern eine Ruderanlage, wie sie schon eher bei den nächstgrößeren Schiffstypen angebracht wäre. Korrigiert mich gerne, wenn ich Quatsch erzähle. Alles in einem, ein interessantes Wrack...
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"Marie" ging am 26. Februar 1933 im dichten Nebel nach einer Frontalkollision mit dem Motorsegler "Merkur" nahe der Schleimündung unter. Sie fuhr vom dänischen Aalborg nach Hamburg mit 130 t Zement an Bord
Grundtiefe - 24 m
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"Marie" ging am 26. Februar 1933 im dichten Nebel nach einer Frontalkollision mit dem Motorsegler "Merkur" nahe der Schleimündung unter. Sie fuhr vom dänischen Aalborg nach Hamburg mit 130 t Zement an Bord
Grundtiefe - 24 m
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Re: Zeichnungen und Skizzen
Ein bis heute vermutlich nicht identifiziertes Wrack eines Holzbootes der Kriegsmarine in der Kieler Bucht. Länge ca. 20 m, Grundtiefe ca. 19 m.
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Re: Zeichnungen und Skizzen
Dankeschön!
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Re: Zeichnungen und Skizzen
Neu-Upload mit zusätzlichen Informationen
Ich habe die Zeichnung im Forum des Historischen Marine Archivs gepostet und habe zum wrack folgende Hinweise bekommen, die es noch zu prüfen gibt:
Nutzer TD (Theo)
- Eimerbagger OSTLAND (ex RIGA)
- 700 BRT, 550 m³ Inhalt , 60,00 m Länge, 11,00 m Breite, 3,00 m Tiefgang
- 1900: Erbaut als dampfgetriebener Eimerbagger.
- 1941, Juni/Juli: In Lettland von den dt. Truppen vorgefunden mit den Namen RIGA.
- 194.: Vom Marinehafenbauamt Libau unter Reichsdienstflagge als OSTLAND eingesetzt. Später evt. an das Seedepartement der lettischen Landesverwaltung übergeben.
- 1944: Bei der Räumung des Baltikums nach Gotenhafen überführt und von der Marinehafenneubaudirektion Gotenhafen bzw. dem Technischen Marinebetrieb Gotenhafen übernommen.
- 1945, April: Mit allen Geräten nach Heiligenhafen überführt und vom neuerrichteten Technischen Marinebetrieb Kappeln/ Schlei betreut.
- 1945, Sep./Nov.: Nach Schwartau verlegt.
- 1946, 31.Jan.: Auf Befehl des IWT Control Team Hamburg von der Wasserstraßendirektion Kiel übernommen (Bewachung usw.).
- 1948, 1. Nov.: Als lettisches Eigentum der Kontrolle des Amtsgerichts Lübeck unterstellt. Beauftragter Verwalter Fritz Lesnau.
- 1948, 15.Nov.: Vermutlich auf Anweisung des Bundesverkehrsministerium, Abt. Seeverkehr als Bundeseigentum übernommen
- 1949, 1.Dez.: Der im sehr schlechten Zustand immer noch bei Bad Schwartau im alten Travearm halb auf Grund liegende Bagger wird nach einer Bitte der Field Organisation Maritime Ports & Shipping Branch, Hamburg an das Bundesverkehrsministerium, Abt. Seeverkehr, WSD Kiel zur Betreuung und Unterhalt übergeben.
- 1949, 31.Dez.: Zum Bauhof des Wasserstrassenamtes Lübeck verholt.
- 1950, 14.Juli: Auf Anordnung der engl. Maritime Ports & Shipping Representative Transport Branch wird der Bagger an die Fa. Hans Tetzner, Hamburg übergeben und von dieser nach Kiel überführt.
- Vermutlich noch 1950 auf dem Weg zum Abwracker sinkt der Bagger OSTLAND vor Fehmarn.
Nutzer hoch-am-wind (Ralf)
- Ich möchte noch einen Aspekt mit einbringen. Das von Deep Blue Sea beschriebene Wrack des Schwimmbaggers ist mir auf der Position 54°27′N 10°40.6′E bekannt. Das liegt westlich von Fehmarn in der Kieler Bucht.
- Zur Ostland ex Riga schreiben Bölk/Landschof in "Schiffe in Not. Strandungen und Seeunfälle um Fehmarn 1857 – 1987", dass sie am 19.07.1950 südlich von Staberhuk im Schlepp gesunken ist. Das passt gut zum Lebenslauf von Theo, in dem als Position "vor Fehmarn" angegeben ist, aber nicht ganz zur Position des o.g. Wracks, das westlich von Fehmarn liegt, während Bölk/Landschof eine Position südlich von Staberhuk, also auf der anderen Seite von Fehmarn angeben. Das ist kein Ausschluss, Positionen werden nicht immer exakt angegeben und ich habe leider keine Primärquelle für die Position, auf der die Ostland gesunken ist. Es kam im September 1950 zu einer Verhandlung des Flensburger Seeamtes in Kiel, auf der entschieden wurde, dass der Bagger als alliiertes Eigentum nicht der deutschen Seestraßenordnung unterlag, weshalb es keinen Spruch des Seeamtes zur Schuld der Beteiligten für den Unfall kam.
- Ebenfalls bei Bölk/Landschof gefunden: ein weiterer Kandidat für die Zuordnung zum Wrack ist G.G. 8 der Gebrüder Goedhart, Düsseldorf , gesunken am 09.12.1908 westlich von Fehmarn, allerdings ein Fahrzeug mit Holzrumpf. Auch dort aufgeführt ist der Baggerprahm G.G. 15, gesunken am 20.12.1903 bei Marienleuchte (bei Puttarden) – passt also nicht ganz bezüglich der Position.
Nutzer TD (Theo)
- Infos zur Verwaltung des Baggers aus "Generalkommissar Lettland / BA Koblenz, WSD Kiel in LA SW. Im Archiv der ehemaligen WSD Aurich gab es in den 90 er Jahren eine große Sammlung Wrackkarten in welcher die OSTLAND eingetragen war.
Ich habe die Zeichnung im Forum des Historischen Marine Archivs gepostet und habe zum wrack folgende Hinweise bekommen, die es noch zu prüfen gibt:
Nutzer TD (Theo)
- Eimerbagger OSTLAND (ex RIGA)
- 700 BRT, 550 m³ Inhalt , 60,00 m Länge, 11,00 m Breite, 3,00 m Tiefgang
- 1900: Erbaut als dampfgetriebener Eimerbagger.
- 1941, Juni/Juli: In Lettland von den dt. Truppen vorgefunden mit den Namen RIGA.
- 194.: Vom Marinehafenbauamt Libau unter Reichsdienstflagge als OSTLAND eingesetzt. Später evt. an das Seedepartement der lettischen Landesverwaltung übergeben.
- 1944: Bei der Räumung des Baltikums nach Gotenhafen überführt und von der Marinehafenneubaudirektion Gotenhafen bzw. dem Technischen Marinebetrieb Gotenhafen übernommen.
- 1945, April: Mit allen Geräten nach Heiligenhafen überführt und vom neuerrichteten Technischen Marinebetrieb Kappeln/ Schlei betreut.
- 1945, Sep./Nov.: Nach Schwartau verlegt.
- 1946, 31.Jan.: Auf Befehl des IWT Control Team Hamburg von der Wasserstraßendirektion Kiel übernommen (Bewachung usw.).
- 1948, 1. Nov.: Als lettisches Eigentum der Kontrolle des Amtsgerichts Lübeck unterstellt. Beauftragter Verwalter Fritz Lesnau.
- 1948, 15.Nov.: Vermutlich auf Anweisung des Bundesverkehrsministerium, Abt. Seeverkehr als Bundeseigentum übernommen
- 1949, 1.Dez.: Der im sehr schlechten Zustand immer noch bei Bad Schwartau im alten Travearm halb auf Grund liegende Bagger wird nach einer Bitte der Field Organisation Maritime Ports & Shipping Branch, Hamburg an das Bundesverkehrsministerium, Abt. Seeverkehr, WSD Kiel zur Betreuung und Unterhalt übergeben.
- 1949, 31.Dez.: Zum Bauhof des Wasserstrassenamtes Lübeck verholt.
- 1950, 14.Juli: Auf Anordnung der engl. Maritime Ports & Shipping Representative Transport Branch wird der Bagger an die Fa. Hans Tetzner, Hamburg übergeben und von dieser nach Kiel überführt.
- Vermutlich noch 1950 auf dem Weg zum Abwracker sinkt der Bagger OSTLAND vor Fehmarn.
Nutzer hoch-am-wind (Ralf)
- Ich möchte noch einen Aspekt mit einbringen. Das von Deep Blue Sea beschriebene Wrack des Schwimmbaggers ist mir auf der Position 54°27′N 10°40.6′E bekannt. Das liegt westlich von Fehmarn in der Kieler Bucht.
- Zur Ostland ex Riga schreiben Bölk/Landschof in "Schiffe in Not. Strandungen und Seeunfälle um Fehmarn 1857 – 1987", dass sie am 19.07.1950 südlich von Staberhuk im Schlepp gesunken ist. Das passt gut zum Lebenslauf von Theo, in dem als Position "vor Fehmarn" angegeben ist, aber nicht ganz zur Position des o.g. Wracks, das westlich von Fehmarn liegt, während Bölk/Landschof eine Position südlich von Staberhuk, also auf der anderen Seite von Fehmarn angeben. Das ist kein Ausschluss, Positionen werden nicht immer exakt angegeben und ich habe leider keine Primärquelle für die Position, auf der die Ostland gesunken ist. Es kam im September 1950 zu einer Verhandlung des Flensburger Seeamtes in Kiel, auf der entschieden wurde, dass der Bagger als alliiertes Eigentum nicht der deutschen Seestraßenordnung unterlag, weshalb es keinen Spruch des Seeamtes zur Schuld der Beteiligten für den Unfall kam.
- Ebenfalls bei Bölk/Landschof gefunden: ein weiterer Kandidat für die Zuordnung zum Wrack ist G.G. 8 der Gebrüder Goedhart, Düsseldorf , gesunken am 09.12.1908 westlich von Fehmarn, allerdings ein Fahrzeug mit Holzrumpf. Auch dort aufgeführt ist der Baggerprahm G.G. 15, gesunken am 20.12.1903 bei Marienleuchte (bei Puttarden) – passt also nicht ganz bezüglich der Position.
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Rocco
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Re: Zeichnungen und Skizzen
Moin Alex,
danke für die Recherche zum Bagger. Daran habe ich mich auch mal ein wenig versucht. Die Ostland Theorie ist mir auch unter gekommen, ich habe sie verworfen aufgrund der Lage im Seegebiet. Vom Schiffstyp her, kommt es aber tatsächlich sehr gut hin. Auch die wenigen Details am Wrack lassen darauf schliessen, dass es sich um ein Schiff auf der letzten Reise gehandelt hat.
Danke fürs wieder präsent machen, da muss wohl noch mal recherchiert bzw. getaucht werden.
Gruß Rocco
danke für die Recherche zum Bagger. Daran habe ich mich auch mal ein wenig versucht. Die Ostland Theorie ist mir auch unter gekommen, ich habe sie verworfen aufgrund der Lage im Seegebiet. Vom Schiffstyp her, kommt es aber tatsächlich sehr gut hin. Auch die wenigen Details am Wrack lassen darauf schliessen, dass es sich um ein Schiff auf der letzten Reise gehandelt hat.
Danke fürs wieder präsent machen, da muss wohl noch mal recherchiert bzw. getaucht werden.
Gruß Rocco
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Deep Blue Sea
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Re: Zeichnungen und Skizzen
Gerne! Und sag' Bescheid, wenn Du dorthin fährst und einen Platz in Deinem Boot hast. Ich habe mit dem Wrack noch eine Rechnung offen.Rocco hat geschrieben: 09.03.2021 23:09:27 Danke fürs wieder präsent machen, da muss wohl noch mal recherchiert bzw. getaucht werden.![]()
Und hier schon mal die nächste Zeichnung:
Das Wrack des dänischen Fischkutters HV-14 "Kon-Tiki" im kleinen Belt bei Middelfart (Tauchplatz Hotel Kongebrogaarden)
Gebaut in 1949. Gesunken in 1996 nach einer Frontalkollision mit einem der Brückenpfeiler der Kongebro-Brücke.
Wracklänge 10,5 m; Breite 3,8 m; Tiefgang 1,7 m
Tragfähigkeit 9,5 BRT
Grundtiefe 29 m
Informationen aus der Recherche stammen von Henrik Absalon (aka @Absalon )
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Re: Zeichnungen und Skizzen
Das Dornbusch-Wrack. Der Kaffenkahn im Werbellinsee
Wracklänge 30 m, Max. Tiefe 33 m.
Wracklänge 30 m, Max. Tiefe 33 m.
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