Hallo Leute,
ich muss mich jetzt hier mal als notorischer Trockitarierer outen. Bei den meisten meiner Tauchgänge habe ich ausschliesslich Luft im Trockiund nichts in der Blase vom Wing, weil es halt gefühlsmässig irgendwie wärmer ist.
Ein Problem mit der Schwimmlage habe ich dann nicht. Bei tieferen Tauchgängen muss natürlich bei mir auch Luft ins Wing, weil 1. ich tauche Neoprentrocki und 2. sobald Stages in das Spiel kommen ist man halt auch ein wenig schwer.
Ich glaube, daß alles vom persönlichen Geschmack abhängt und keine Variante grössere Vor-und Nachteile hat, solange man sich wohlfühlt.
Zitat von Lothar:
Ich sehe immer wieder Jacket-Taucher mit riesen Pressluftflaschen mit mindestens 2 Abgängen (natürlich einzelnd absperrbar) 2 X erste Stufen, mit vielen vielen Schläuchen (Inflator, Automaten ect.) an einem zählte ich 12 Schläuche
Das Jacket hatte jedoch nicht einmal eine Notversorgung. Ich denke es gibt hier Handlungsbedarf.
Was sagt denn "DIR" dazu
Ob eine Notflasche Sinn macht, hängt meines Erachtens von der Zusammensetzung der Ausrüstung (Doppelgerät mit absperrbarer Brücke, Mono mit einem Regler) und vom Tauchgang (Nullzeit, Deko, Wrack, Höhle, tief, flach u.sw.) ab.
In der DIR-Philosophie ist es meines Wissens der Gebrauch einer Notversorgung für das Jacket nicht vorgesehen, weil
die Philosophie davon ausgeht das alle Probleme unter Wasser gelöst werden müssen.
Ich persönlich halte den Gebrauch einer Notversorgung für das Jacket für mich für überflüssig, ich bin allerdings auch meistens mit Doppelgerät und Trocki unterwegs.
Mit Nassanzug und Monoflasche ganz alleine an der Steilwand mit Tonnen von nicht abwerfbaren Blei behangen, könnte man darüber vielleicht nachdenken.
Viele Grüsse Rocco!
