War ja sonnenklar, dass die nicht so (unkommentiert) stehen bleibt
Also auf ins Detail
Wann fallen Sensoren aus:
A)Wenn sie alt sind: Korrekt
B) Wenn sie nass sind: korrekt
C) Dann können natürlich noch diverese probleme in der Verbindung auftreten..
Vergleich zwischen einem und mehreren Sensoren in diesen Fällen:
A) Sensoren selbst wenn sie von exakt gleichem Alter sind altern untesrchiedlich schnell. Ein Sensor kann ausfallen (oder schlechter messen) die/der andere(n) leistet noch seinen Dienst. Man hat mit mehreren Sensoren also eine Redundanz und kann seinen TG noch im Kreislauf kontrolliert abbrechen und hat kein "stressiges" OC Bailout
B) Sensoren werden niemals gleich nass, auch wenn sie nah beieinander sitzen. Hauptsächlich wird die Messung durch Kondenswasserblasen auf der Membran beeinflusst. Diese Blasen werden immer unterschiedliche Größe und Ausbreitung auf den Membranen haben. Somit liefern sie unterschiedliche Messergebnisse. dadaurch wird man erst auf ein problem aufmerksam gemacht und kann mit Spülung durch ein definiertes Gas herausfinden, welche Zellen richtig arbeiten und welche nicht. Eine gleichmäßige Abweichung wie Du sie vermutest ist höchst unwahrscheinlich.
Weiterhin hast Du ja schon beschrieben, dass ein feuchter Sensor zu geringe Werte anzeigt. Wenn ich also nur einen habe im CCR Bereich und mir die Fehlfunktion (Sprich Abweichung) nicht auffällt, was bei einer zelle äußerst schwierig ist bewege ich mich womoglich schnell in einem hyperoxischen Bereich, ohne dass man es merkt! Eine durchaus kritische Situation die es zu vermeiden gilt!
Was unterscheidet ein "Düsenspiel" von mCCR Betrieb im Zusammenhang mit einer einfachen nicht redundanten O2 Überwachung in der Gefährlichkeit?
Dies ist relativ einfach: Die Wahrscheinlichste Versagensform des Sensors ist in der Tat die Feuchtigjkeit und damit einhergehend ein Messwert, welcher unterhalb des realen liegt.
Beim mCCR kann ich daher da ich mit O2 und Diluent hantiere zu einer hyperoxischen Situation kommen. Beim SCR und Düsenspiel kann dies so nicht passieren, da mein PO2 durch das Premix begrenzt ist. Wenn ich die MOD des Premix nicht überschreite habe ich hier kein Problem. Das Problem hier ist gerade beim Trimixen wegen des ohnehin aufgrund der Tiefe gering bemessenen O2 Anteils eine Hypoxie durch Abfallen des FO2 im Atembeutel.. Hier liege ich mit einem feuchten Sensor der dann ggf. weniger misst als vorhanden auf der sicheren Seite.. Auf der Tiefe ist dann an sich selbst ein FO2 von unter 21% aufgrund deskorrelierenden PO2 nicht soo kritisch. Etwas kritischer Hinterfragen müsste man den Sinn einer Redundanz bzw. Mehrfachmessung wenn die MOD des Premix überschritten wird um mit der MOD des Beutels zu arbeiten.. Da wären zwei oder drei Sensoren zweifelsohne sicherer, wobei ich einer Überschreitung der MOD des Premixes ohnehin aufgrund der "genommenen" Spülmöglichkeit kritisch gegenüberstehe..
"Alles mal vernünftig hinterdenken und nicht nur blind aus den Lehrbuch übernehmen"
Absolut.. und genau das tue ich.. Wie bereits im vorherigen Post erwähnt!
Dass man SCR nicht an der Oberfläche atmen soll, habe ich nicht gelernt und stellt daher für mich keine Lehrmeinung dar. gerade bei der Dosierung des Dolphin halte ich dies für Unsinn. Auch an der Oberfläche werde ich bei größter Strampelei 2,25 l/min O2 verbrauch nicht überschreiten.. das Ding ist ausgelegt, dass mit diesem Wert der FO2 >21 % bleibt.. So What?
Gaswechsel mit Nitrox Rechnern:
Hier hast Du mich denke ich nicht richtig verstanden.
Mit einem TC der gaswechselfähig ist kannst Du auch einfach nur verschiedene Nitrox-Gemische einstellen. Dies in Verbindung mit einer einfachen Sauerstoffüberwachung gibt Dir die Möglichkeit Dich näher an Deinen realen FO2 heranzutasten:
bsp.: 40er Premix 40er Düse:
Lehrbucheinstellung Computer unter Annahme Meta-rate 1,5 l/min --> 30% --> Gas 1 Nx 30/0
danach nicht mehr Lehrbuch: Metarate 1,25 l/min --> 32 % --> Gas 2 Nx32/0
Metarate: 0,75 l/ min (sehr wahrscheinlich!) --> 35% --> Gas 3 Nx 35/0
Ich kann also mittels einfacher O2 Überwachung getrost meinen TC auf 35/0 stellen und den Tatsächlich FO2 im Beutel mittels der Überwachung "überwachen"

, sollte meine Meta-Rate tatsächlich steigen, kann ich das Gas umstellen..
Das meinte ich.. 30% vs. 35% kann auch einen ordentlichen Unterschied machen. Klar bei einer einfachen Überwachung die nur PO2 anzeigt, brauche ich immer noch eine Tabelle um den PO2 in Relation zur aktuellen Tiefe zu setzen, denn rechnen sollte man da nicht anfangen

Beim OSTC Mk2 kann man im OC Modus (der auch im SCR Modus zu nutzen ist) allerdings den PO2 des eingestellten Gemisches direkt ablesen, wenn man den entsprechenden parameter aktiviert hat.. Da ist ein Abgleich dann äusserst einfach!
Also mein Gedanke ist: nicht 3 Gase mitnehmen sondern nur 1 (Bailout zähle ich hierbei nicht mit), aber drei mögliche Gase dies sich aus der variablem Metarate im Atembeutel ergeben könnten im TC einstellen und ggf. wechseln zu können um möglichst nahe an der Realität zu sein! Dies wird druch eine Überwachung sicher möglich.. Sonnst gehts natürlich auch, wird aber ein Risikospiel, da cih dann nicht einschätzen kann ob meine Metarate nicht vielleicht doch höher war alsi ich sei bei der Planung (und Einstellen des TC) vermutete!
"Selbst mit TMX reicht ein einfacher Nitroxrechner. Kannst ja mal die selben Profile mit Luft und 21/XY vergleichen. Wird mit EAN32 im Vergleich zu 32/XY nicht anders."
Jetzt bekomm ichs mit der Angst.. Dies mag bei sehr geringen Helium-Anteilen noch annähernd zutreffen. Aber danach??

Vergleiche mal ein 18/45 er mit einem 18/00 oder gar ein 10/70 mit einem 10/00 !
Hier ergibt sich bei bereits genanntem 20 min @ 40 m TG (GF 20/70) eine RT von 70 Min mit dem 18/00 und 150 min

mit dem 18/45
Eine äußerst gewagte These also !! Aber vielleicht stehst Du ja auch Gelenkschmerzen?

Ich denke aber ich weiß wie Du es meintest und für grob He < 30% passt es ja einigermassen. Würde mir den TG aber trotzdem immer in der Planungsphase ganz genau ansehen und ordentlich Durchrechnen!